Gummischlange löst kuriosen Rettungseinsatz in München aus

Eine Frau im Münchner Süden schlägt Alarm. Sie sieht eine Giftschlange und verständigt die Feuerwehr. Die Gefahr für Leib und Leben hielt sich allerdings in Grenzen. Die Schlange war aus Gummi.
von  Ralph Hub
Die "Giftschlange" gerettet von der Feuerwehr München in der Fahrzeughalle der Feuerwache.
Die "Giftschlange" gerettet von der Feuerwehr München in der Fahrzeughalle der Feuerwache. © Branddirektion

Einsätze wegen Giftschlangen sind für die Münchner Feuerwehr definitiv nicht alltäglich. Am Montagabend war es dann aber so weit: An der Kreuzung der Kriegerstraße mit der Bruggspergerstraße in Untergiesing-Harlaching im Süden der Stadt wurde ein giftiges Reptil gesichtet, jedenfalls dachte man das zuerst.

Reptil am Gehweg gesichtet

Eine ältere Dame hatte die "Giftschlange" auf dem Bürgersteig gesichtet und sofort die Feuerwehr über den Notruf alarmiert. Durch ein Foto, das die Frau aufgenommen hatte, sah das Tier im Abendlicht tatsächlich wie eine Hornotter aus.

Die Schlange rührt sich nicht

Die Integrierte Leitstelle schickte daraufhin ein Kleinalarmfahrzeug zu der Adresse. Die Einsatzkräfte konnten vor Ort aufgrund einer fehlenden Reaktion des Reptils auf den Schlangenhaken schnell feststellen, dass es sich bei der "Giftschlange" tatsächlich um eine täuschend echt aussehende Gummischlange handelte! Nach dieser Erkenntnis konnte das Spielzeug ohne große Gefahr für Leib und Leben eingefangen und auf die Wache verbracht werden. Zum Glück wurden weder die Schlange noch die Dame oder die Einsatzkräfte bei dieser abendlichen und abenteuerlichen Aktion verletzt, so ein Sprecher der Feuerwehr.

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