Güterzugmigration: Polizei greift 13 Flüchtlinge am Rangierbahnhof München Ost auf

Die sogenannte Güterzugmigration geht auch im Jahr 2018 unvermindert weiter. Am Freitagmorgen griff die Bundespolizei am Güterbahnhof München Ost dreizehn unerlaubt eingereiste Migranten auf.
| Christoph Elzer
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Immer wieder greift die Münchner Bundespolizei Migranten auf, die auf Güterzügen nach Deutschland kommen.
Bundespolizei Immer wieder greift die Münchner Bundespolizei Migranten auf, die auf Güterzügen nach Deutschland kommen.

München - Gegen kurz vor 8 Uhr morgens alarmierten Mitarbeiter der Deutschen Bahn die Polizei, weil sie mehrere betriebsfremde Personen auf dem Rangierbahnhof entdeckt hatten. Streifen der Bundes- und Landespolizei konnten anschließend mit Unterstützung eines Helikopters der Bundespolizeifliegerstaffel Oberschleißheim 13 Personen aufgreifen.

Die Afrikaner stammen aus Guinea (5), Nigeria (4), Gambia, Togo, Ghana und Kamerun. An Bord der Güterzuges 43134 aus Verona waren sie unerlaubt in die Bundesrepublik eingereist. Nachdem die Männer um Asyl gebeten hatten, wurden sie an die Bayerische Landespolizei übergeben.

Während bei zwölf Männern der Asylantrag nun geprüft wird, muss der dreizehnte direkt in Abschiebehaft: Der Gambier war erst am 8. Januar abgeschoben worden, weshalb gegen ihn für die Bundesrepublik ein achtmonatiges Einreise- und Aufenthaltsverbot besteht.

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