Grundstücke: Bach ohne Sorge für Olympia 2018

„Am Ende werden sie erleben, dass wir ein wettbewerbsfähiges, olympisches Dorf in Garmisch vorweisen können": Der Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes befürchtet keine negativen Auswirkungen der festgefahrenen Grundstücks-Debatte auf die Olympia-Bewerbung Münchens.
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Thomas Bach, Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes
dpa Thomas Bach, Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes

MÜNCHEN - „Am Ende werden sie erleben, dass wir ein wettbewerbsfähiges, olympisches Dorf in Garmisch vorweisen können": Der Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes befürchtet keine negativen Auswirkungen der festgefahrenen Grundstücks-Debatte auf die Olympia-Bewerbung Münchens.

Der Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes, Thomas Bach, befürchtet keine negativen Auswirkungen der festgefahrenen Grundstücks-Debatte auf die Olympia- Bewerbung Münchens. „Am Ende werden sie erleben, dass wir ein wettbewerbsfähiges, olympisches Dorf in Garmisch vorweisen können. Und dass diese Bewerbung weiterhin so gut und chancenreich aufgenommen wird, wie das in der Vergangenheit auch war und sich bei den objektiven Überprüfungen deutlich gezeigt hat“, sagte Bach am Dienstag im ZDF-Morgenmagazin.

In Garmisch-Partenkirchen, wohin am Dienstag wie lange geplant das bayerische Kabinett um Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) reiste, weigern sich viele Bauern, ihre Grundstücke für die Spiele zur Verfügung zu stellen. Sie führen unter anderem Umweltbedenken an oder fühlen sich nicht genügend in den Entscheidungsprozess mit einbezogen.

„Das ist bei einer solchen Bewerbung keine Besonderheit. Das kennen wir von vielen Bewerbungen, dass es immer vorher Diskussionen über solche Grundstücksfragen gibt“, erklärte Bach, der auch Vize- Präsident des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) ist. „Das wird sich regeln.“

Gespräche würden in den nächsten Wochen geführt, sagte Bach, der auch Alternativpläne andeutete. „Es gibt sicher auch planerische Möglichkeiten. Auch daran wird gearbeitet, und deshalb sehen sie mich in dieser Frage ganz entspannt.“

Bach geht davon aus, dass die Gespräche der bayerischen Staatsregierung zu einem Erfolg führen, „zumal 70 Prozent der deutschen Bevölkerung schon jetzt diese Olympischen Spiele in München und Garmisch-Partenkirchen will und sie ein wirklich großartiges Konjunkturprogramm für Gesellschaft und Sport in Deutschland wären.“

Die Chancen sind nach Ansicht von Bach „hervorragend„. „Wir haben das gesehen am Ergebnis der Bewertung einer unabhängigen Expertengruppe, die in den wesentlichen Faktoren diese Bewerbung an Nummer 1 gesetzt hat“, sagte der Sportfunktionär mit Blick auf Sportkonzept, Infrastruktur und Umweltplänen. „Das sind Pfunde, mit denen man wuchern kann.“

dpa

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