Grüne Referenten ließen Wohnungen leer stehen

CSU-Fraktionsvize Hans Podiuk kritisiert: Das ist ein Offenbarungseid rot-grüner Wohnungspolitik
| Willi Bock
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Die Stadt hat ihr Haus in der Müllerstraße 6 jahrzehntelang verkommen lassen.
Die Stadt hat ihr Haus in der Müllerstraße 6 jahrzehntelang verkommen lassen.

München - Jahrelang hat die Stadt ihre Wohnungen in der Müllerstraße 2-6 vergammeln lassen, bis das Haus Nummer 6 angeblich abbruchreif wurde. Nachdem die Künstler von „Goldgrund“ bewiesen haben, dass man das Haus renovieren kann, hat OB Ude eingegriffen und schimpfend angeordnet, dass die Wohnungen sofort wieder belegt werden. Im Wahlkampf macht sich das sonst auch nicht gut.

Jetzt kommen die Rathaus-Grünen und wollen eine „Task Force gegen städtischen Leerstand“. Das ist an Doppelzüngigkeit kaum zu überbieten: Für die städtischen Wohnungen war von 1988 bis zum Januar 2012 ein grüner Kommunalreferent verantwortlich. Noch vor zwei Wochen wurde der Leerstand im Stadtrat behandelt: Nur die CSU hat massiv protestiert, weil Wohnungen bis zu zwölf Jahren leerstehen. Wie die AZ erfuhr, hat Ude verfügt: Alle Häuser müssen untersucht werden.

CSU–Fraktionsvize Hans Podiuk schimpft: „Die Grünen legen einen Offenbarungseid rot-grüner Wohnungspolitik ab.“ Die Stadt sei selber „nicht zu einer vernünftigen Verwaltung ihrer Wohnungen in der Lage“.

 

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