Grüne fordern: Radler runter von diesem Gehweg

Auf der Reichenbachbrücke soll der Radweg auf die Straße verlegt werden – zumindest auf seiner Seite. 
Myriam Siegert
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Wird die Reichenbachbrücke in diesem Jahr noch umgestaltet?  (Archivbild)
Wird die Reichenbachbrücke in diesem Jahr noch umgestaltet? (Archivbild) © imago/HRSchulz

Die Temperaturen steigen und viele Münchner steigen auf ihr Radl oder sind zu Fuß unterwegs. Die Reichenbachbrücke zwischen der Au und dem Glockenbachviertel wird dann besonders intensiv genutzt. Es wird eng, immer wieder kommt es auch zu gefährlichen Situationen zwischen Radlern und Fußgängern.

Das will die Fraktion Die Grünen/Rosa Liste/Volt zukünftig verhindern und daher mehr Platz für Fußgänger auf der Reichenbachbrücke schaffen.

"Auf der Reichenbachbrücke kommt es immer wieder zu brenzligen Situationen zwischen Radfahrenden und Fußgängerinnen. Besonders bei schönem Wetter ist der vorhandene Platz für alle zu knapp" erklärt Gudrun Lux, mobilitätspolitische Sprecherin der Fraktion. "Wir wollen, dass sich alle auf der Reichenbachbrücke sicher bewegen können, auch Familien mit kleinen Kindern."

Bisher teilen sich Radler und Fußgänger den Gehweg

Denn bisher müssen sich Radl und Fußgänger den engen Raum neben der Fahrbahn auf einem geteilten Geh- und Radweg teilen. Besonders großer Handlungsbedarf, so die Grünen, bestehe auf der Südseite der Brücke. Deshalb fordert die Fraktion in einem Antrag an den OB, dass Mobilitätsreferat, MVG und Baureferat mehr Platz für Fußgänger auf der Südseite schaffen soll – am besten bis zum Sommer.

Die Südseite der Reichenbachbrücke, Blick Richtung Au: So könnte die Aufteilung mit einem neuen Fahrradweg auf der Fahrbahn aussehen.
Die Südseite der Reichenbachbrücke, Blick Richtung Au: So könnte die Aufteilung mit einem neuen Fahrradweg auf der Fahrbahn aussehen. © Die Grünen/Rosa Liste/Volt/Anfang

Dafür soll der Radverkehr auf der Fahrbahn geführt werden. "Wenn künftig auf der Fahrbahn geradelt wird, haben Fußgänger automatisch mehr Platz" so Lux. Für Autofahrer bleibe weiterhin eine Spur Platz und das Ganze wäre schnell und kostengünstig umsetzbar. Am Isarabgang soll der Radweg zunächst wie bisher auf den bestehenden Radstreifen zurückgeführt werden.

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  • Boandl_kramer vor 2 Stunden / Bewertung:

    So lange Radfahrer ständig zum Problem für andere Verkehrsteilnehmer werden, sollte man ihnen nicht immer noch mehr Raum zuschanzen. Stattdessen wären Verkehrstrainings und Nummernschilder sowie eine effektivere Durchsetzung der Verkehrsregeln angebracht.

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  • Newi83 vor 2 Stunden / Bewertung:
    Antwort auf Kommentar von Boandl_kramer

    Das Auto versperrt den Weg in eine Zukunft zu einer lebenswerten Stadt!

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  • Boandl_kramer vor 2 Stunden / Bewertung:
    Antwort auf Kommentar von Newi83

    Wie kommen Sie auf solchen Unsinn?

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