Grüne fordern neuen Radlschnellweg nach Fürstenfeldbruck und Geld aus Berlin für Radlbrücke in Giesing

Durchgehend Radeln vom Hauptbahnhof bis nach Pasing – und auf einer Radlautobahn bis nach Fürstenfeldbruck: Das fordert die Fraktion der Grünen/Rosa Liste/Volt im Stadtrat.
Die Radwege auf der südlichen Seite der Bahnstrecke in Richtung Pasing seien „leider weiterhin Stückwerk“, so die Grünen. Sie wollen darum die Planungen vorantreiben und schlagen zur Querung der Bahngleise im Bereich der Barthstraße entweder eine neue Unterführung oder einen neuen Radweg über die Landsberger Straße vor. „Damit die Verkehrswende gelingt, müssen wir dranbleiben und dafür sorgen, dass auch weitere Strecken bis zur Stadtgrenze und darüber hinaus einfach radelbar werden“, sagt Grünen-Stadtrat Florian Schönemann dazu.
Grüne wollen Radschnellweg nach Fürstenfeldbruck
Dazu gehört für die Grünen auch ein neuer Radschnellweg in Richtung Puchheim und Fürstenfeldbruck. Dazu wollen die Grünen den Abschnitt der Eichenauer Straße zwischen Aubing und Puchheim testweise zur Fahrradstraße umwidmen.
Einig sind sich die Fraktionen der CSU und der Grünen, dass die Fuß- und Fahrradbrücke am Giesinger Berg gebaut werden sollte. Die Grünen fordern dazu in einem Antrag, dass OB Reiter die Finanzierung des Baus aus dem Sondervermögen des Bundes für Infrastruktur und Klimaneutralität beantragt.
Die CSU wiederum fordert, die Stadt solle die Radlbrücke bauen und dafür auf den Umbau des Giesinger Bergs und der Martin-Luther-Straße verzichten. „Wir fordern diesen Lückenschluss seit Jahren, doch die grün-rote Stadtregierung hat sich entschieden, das Projekt nicht zu finanzieren“, sagt CSU-Fraktionschef Manuel Pretzl. „Stattdessen wurden Millionenbeträge für den unnötigen Umbau funktionierender Straßen verschwendet.“