Grün-rote Bildungspläne: Pflicht oder Kür?

Die Rathausreporterin Emily Engels über grün-rote Bildungspläne in München.
| Emily Engels
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Das neue Rathaus-Bündnis hat sich noch nicht daran gewöhnt, dass die fetten Jahre auch im reichen München zunächst vorbei sind.
dpa/Marijan Murat, AZ Das neue Rathaus-Bündnis hat sich noch nicht daran gewöhnt, dass die fetten Jahre auch im reichen München zunächst vorbei sind.

Was kann sich die Stadt noch leisten und was nicht? Das wird die große Frage der kommenden Jahre sein. Jedes Mal, wenn es um Radwege, den Ausbau von Kultur- und Sportstätten oder ÖPNV geht. Klar ist: Der Schulbau und der Ausbau von Kitaplätzen sollten auf keinen Fall zu den Dingen gehören, bei denen künftig gespart wird.

Trotzdem muss sich Grün-Rot auch hier genau überlegen, was Pflicht ist und was Kür. Der Ausbau von Schulen in Öko-Holzbauweise? Zu teuer! Warnt auch der Stadtkämmerer. Der rät nämlich in seinem Sparmaßnahmen-Paket zu "Senkungen in den Baustandards".

Und auch, dass Grün-Rot ankündigt, dass es in Schulen und Kitas bis 2025 nur noch Bio-Essen geben soll, ist zwar eine lobenswerte Idee. Aber neuerdings auch eine luxuriöse. Eine, die zeigt, dass sich das neue Rathaus-Bündnis noch nicht daran gewöhnt hat, dass die fetten Jahre auch im reichen München zunächst vorbei sind.

Lesen Sie hier: Grün-roter Koalitionsvertrag - Was auf München zukommt

Forderungen nach "Kindergipfel" und Hilfen für Eltern

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