Großeinsatz wegen bewaffnetem Mann in München-Bogenhausen

Zeugen verständigen am Sonntagmorgen den Polizeinotruf. In Bogenhausen lief ein Mann herum, der mit einem Messer und einer Grillgabel bewaffnet war. Der Verdächtige wirkte so gefährlich, dass 15 Streifen sowie eine Spezialeinheit der Polizei ausrückten. 
von  Ralph Hub
Ein Beamter eines Spezialeinsatzkommandos (SEK)  trägt bei einem Einsatz  ein Kettenhemd zum Schutz vor Messerangriffen. (Symbolbild)
Ein Beamter eines Spezialeinsatzkommandos (SEK) trägt bei einem Einsatz ein Kettenhemd zum Schutz vor Messerangriffen. (Symbolbild) © Boris Roessler

Zeugen haben am Sonntagmorgen gegen 7.25 Uhr einen 26-Jährigen beobachtet, der mit einer Grillgabel und einem Messer in den Händen in der Daglfinger Straße umherlief. Der Münchner machte einen psychisch labilen Eindruck und murmelte wirres Zeug.

Die Anwohner verständigten umgehend den Polizeinotruf. Die Einsatzzentrale des Präsidiums schickte rund 15 Streifen sowie eine Spezialeinheit, das SEK zu der Adresse. Die SEK-Beamten sind zu ihrem Schutz mit speziellen Kettenhemden gegen Angriffe mit Klingen ausgestattet. Der Mann auf der Straße reagierte nicht, so eine Polizeisprecherin, obwohl ihn die Beamten mehrmals ansprachen und ihn aufforderten, die Waffen auf den Boden zu legen. Das SEK überwältigte den Verdächtigen. Der 26-Jährige wurde gefesselt und abgeführt. Der Münchner wurde wegen Fremd- und Eigengefährdung in die Psychiatrie eingewiesen. Das Kommissariat 14 hat die weiteren Ermittlungen in dem Fall übernommen.

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