Großeinsatz der Polizei: Zeuge meldet bewaffneten Mann in der Nähe von Münchner U-Bahn-Station

Großeinsatz der Polizei in Sendling: Ein Autofahrer glaubt im Vorbeifahren, in der Nähe des U-Bahnhofs Machtlfinger Straße einen Mann mit einem Gewehr oder einer Pistole gesehen zu haben. Zehn Streifen fahren zum Tatort, die Umgebung wird abgesucht, aber niemand wird gefunden. 
von  Ralph Hub
Die Polizei hat die Umgebung der U-Bahn-Station Machtlfinger Straße abgesucht, nachdem ein Zeuge glaubte, einen bewaffneten Mann gesehen zu haben. (Symbolbild)
Die Polizei hat die Umgebung der U-Bahn-Station Machtlfinger Straße abgesucht, nachdem ein Zeuge glaubte, einen bewaffneten Mann gesehen zu haben. (Symbolbild) © Lino Mirgeler

Der Alarm in der Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums ging am Donnerstagabend gegen 21.25 Uhr ein. Ein Zeuge teilte mit, dass er eben im Auto an der U-Bahn-Station Machtlfinger Straße in Sendling vorbeigefahren sei. Dabei habe er einen bewaffneten Mann gesehen. Der Verdächtige soll ein Gewehr oder eine Pistole bei sich gehabt haben. So genau konnte das der Zeuge der Polizei nicht beschreiben.

Die Großfahndung läuft umgehend an

Die Einsatzzentrale schickte umgehend zehn Streifenwagen zu dem U-Bahnhof. Die Betriebsleitung sorgte dafür, dass die U-Bahnen an der Station nicht anhielten, sondern durchfuhren. Zeitgleich suchten Polizisten den gesamten Bahnhof sowie die Umgebung, sämtliche Straßen und Gehwege ab. Gefunden wurde aber weder eine verdächtige Person noch eine Waffe. Auch die Videos von Sicherheitskameras in der Nähe des U-Bahnhofs wurden durchgesehen. Dabei fielen aber keine verdächtigen Personen oder Beobachtungen auf, teilte eine Polizeisprecherin am Freitag mit.

Entwarnung nach rund einer Stunde

Nach knapp einer Stunde wurde die Fahndung wieder eingestellt und die U-Bahnen konnten wieder wie gewohnt an der Station halten. Es liegen keinerlei Hinweise auf eine Straftat vor.

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