15 Streifenwagen im Einsatz: Polizei stoppt bewaffnete Frau in Münchner Treppenhaus

Eine Frau fuchtelt mit einer Reizgaspistole im Treppenhaus herum. Eine Nachbarin fühlt sich bedroht und verständigt den Polizeinotruf. Nur Minuten später treffen 15 schwer bewaffnete Streifen ein, die die Verdächtige festnehmen. 
Ralph Hub
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Großeinsatz der Polizei in einem Mietshaus in Hadern wegen einer bewaffneten Frau. (Symbolbild)
Großeinsatz der Polizei in einem Mietshaus in Hadern wegen einer bewaffneten Frau. (Symbolbild) © Markus Lenhardt

Eine Bewohnerin eines Mietshauses im Stiftsbogen in Hadern hörte am Donnerstagvormittag gegen 11.20 Uhr verdächtige Geräusche aus dem Treppenhaus. Als sie einen Blick durch den Türspion riskierte, sah sie, dass eine 53 Jahre alte Nachbarin eine Pistole in der Hand hielt und die Mündung genau auf ihre Wohnungstür zielte.

Schwer bewaffnete Polizisten stürmen das Haus

Die Zeugin alarmierte den Polizeinotruf. Innerhalb von wenigen Minuten trafen 15 Streifenwagen an der Wohnanlage ein. Ausgerüstet mit schusssicheren Westen, Helmen und gezückten Maschinenpistolen stürmten die Beamten das Haus und suchten die verdächtige 53-Jährige. Die Frau hatte sich inzwischen wieder in ihre Wohnung zurückgezogen. Die Polizisten postierten sich davor. Als die 53-Jährige wenig später ihre Wohnung wieder verlassen wollte, wurde sie von den Beamten überwältigt und festgenommen.

Waffe und Reizgas sichergestellt

In ihrer Wohnung fanden die Einsatzkräfte eine Schreckschusspistole, die auch Gaspatronen verschießen kann, zudem eine Reizgaskartusche und mehrere Pfeffersprays, wie ein Polizeisprecher am Freitag mitteilte. Waffe und Munition wurden sichergestellt, ebenso die Reizgassprays. Die Pistole ist für Personen über 18 Jahren freigegeben. Allerdings, so der Polizeisprecher, dürfe man sie nur mit einem kleinen Waffenschein in der Öffentlichkeit führen. Die 53-Jährige verfügt nicht über eine derartige Erlaubnis. Daher wurde sie wegen eines Verstoßes gegen das Waffengesetz angezeigt, sowie wegen Bedrohung.

Keine Einweisung in Psychiatrie

Die 53-Jährige gab bei der Polizei an, sie habe lediglich ausprobieren wollen, wie die Pistole zu handhaben sei und wie sie funktioniert. Da die Frau psychisch auffällig auf die Polizeibeamten wirkte, wurde Rücksprache mit dem Gesundheitsreferat der Landeshauptstadt München gehalten. Es lagen aber keine ausreichenden Gründe vor, so der Polizeisprecher, die Verdächtige wegen Fremd- oder Eigengefährdung in eine psychiatrische Klinik einzuweisen.

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  • Da Ding vor 4 Stunden / Bewertung:

    Klingt nach Witwe Bolte im Treppenhaus.

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  • Witwe Bolte vor 3 Stunden / Bewertung:
    Antwort auf Kommentar von Da Ding

    Ich bin ja nicht ballaballa und riskier eine Wohnungskündigung. Ich bin zwar blond, aber nicht blöd. 👻

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  • Da Ding vor 3 Stunden / Bewertung:
    Antwort auf Kommentar von Witwe Bolte

    Aber oft wütend…

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