Großeinsatz der Münchner Polizei beim Rückspiel der Bayern gegen Paris in der Champions-League
Die Fußball-Fans hoffen auf einen ähnlichen Thriller wie beim Halbfinal-Hinspiel des FC Bayern München in der Champions League gegen Paris Saint-Germain, auch wenn es mit einer 4:5-Niederlage endete. Für das Rückspiel in der Allianz-Arena an diesem Mittwochabend darf es, zumindest wenn es nach der Polizei geht, gerne etwas ruhiger ablaufen.
Keine Szenen wie beim Südschlager Bayern gegen Stuttgart
Auf keinen Fall soll es zu ähnlich turbulenten und unschönen Szenen kommen wie beim Südschlager FC Bayern gegen den VfB Stuttgart. Dabei gingen im April an der Allianz-Arena rund 500 Ultras aus Stuttgart auf ebenso viele Bayern-Fans los.
Polizei sieht sich gut aufgestellt
Wie das Südderby ist auch das Rückspiel in der Champions-League vom Präsidium lediglich als "Middle-Risk-Spiel", also als Begegnung mit mittlerem Risiko, eingestuft. Die Polizei rechnet nicht mit "außergewöhnlichen Zwischenfällen rund um die Partie", sagte ein Sprecher im Präsidium. Die Polizei wird mit mehreren Hundert Beamten im Einsatz sein. "Wir wollen die beiden Fan-Lager auseinanderhalten", sagte ein Polizeisprecher, "damit es erst gar nicht zu Problemen kommt."
So könnte es nach dem Abpfiff in der Stadt weitergehen
Die Lage werde auch von szenekundigen Beamten laufend überprüft und gegebenenfalls neu bewertet. Bei Bedarf könne man die Kräfte kurzfristig aufstocken, so das Präsidium. Das gelte auch nach dem Spiel, falls es zu spontanen Autokorsos oder Fan-Feiern auf der Leopoldstraße kommen sollte. Die Polizei rät Fans, sich frühzeitig auf den Weg ins Stadion zu machen.

