Gottesdienst auf dem Münchner Marienplatz: Feier der Patrona Bavariae

Der stärksten Frau Bayerns zu Ehren: Am Samstag feiern tausende Gläubige aus ganz Bayern mit einer Sternwallfahrt und einem Festgottesdienst auf dem Marienplatz die "Patrona Bavariae".
| dpa, az
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Die Mariensäule auf dem Marienplatz wurde zu Ehren der Patronin Bavaria errichtet.
Sven Hoppe/dpa Die Mariensäule auf dem Marienplatz wurde zu Ehren der Patronin Bavaria errichtet.

Der stärksten Frau Bayerns zu Ehren: Am Samstag feiern tausende Gläubige aus ganz Bayern mit einer Sternwallfahrt und einem Festgottesdienst auf dem Marienplatz die "Patrona Bavariae".

München - Mit einer Sternwallfahrt und einem Festgottesdienst auf dem Marienplatz feiern Katholiken am Samstag die Einführung des Festtages der Patrona Bavariae vor 100 Jahren. Dazu werden rund 10.000 Gläubige aus ganz Bayern erwartet, darunter 2000 Jugendliche. "Wir feiern die stärkste Frau Bayerns", sagte der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, in einer Videobotschaft.

Bayerns König Ludwig III. wollte sein Land im Ersten Weltkrieg unter den Schutz Marias stellen und erhielt von Papst Benedikt XV. auch die Zustimmung. 1917 wurde der Festtag der Schutzpatronin dann bayernweit gefeiert, erst am 14. Mai. 1970 bestimmte die Freisinger Bischofskonferenz dann den 1. Mai zum Tag der Patrona Bavariae.

Auftakt des Marienmonats

Der Tag bildet den Auftakt des Marienmonats, in dem die Kirchen die Gläubigen zu regelmäßigen Maiandachten einladen. Das Glaubensfest beginnt am Freitagabend. In der Bürgersaalkirche wird eine eigens komponierte Kantate uraufgeführt. Die Jugendlichen werden zu einer gemeinsamen Nacht im Kirchlichen Zentrum erwartet.

Höhepunkt ist dann am Samstag. Aus sieben Bistümern werden Wallfahrer erwartet, die sternförmig zum Marienplatz ziehen. Die Mariensäule stellt für die Gläubigen einen besonderen Ort dar: Sie wurde Maria, der Herrin Bayerns, geweiht und galt lange als symbolischer Mittelpunkt Bayerns. Um 16:00 Uhr beginnt der Gottesdienst mit Marx, der auch Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz ist.

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