Queere Partys statt feste Clubs: So verändert sich Münchens Nachtleben

Das Glockenbachviertel war lange ein wichtiger Treffpunkt für die queere Community in München. Doch Gentrifizierung und neue Ausgehgewohnheiten haben die Szene verändert. Wo früher queere Bars und Clubs das Viertel prägten, fehlen heute insbesondere lesbische Treffpunkte.
Sina Scherer will das ändern. Mit ihrer FLINTA*-Partyreihe Lost Girls schafft sie Räume, in denen sich lesbische Frauen und andere Mitglieder der queeren Community begegnen und möglichst sicher feiern können. Bei dem Begriff FLINTA* handelt es sich um Akronym das für Frauen, Lesben, Intergeschlechtliche, Nichtbinäre, Trans und Agender-Personen steht.

Im AZ-Podcast "Kindl der Nacht" erzählt sie, wie aus einer persönlichen Idee eine Partyreihe wurde – und warum es ihr nicht nur ums Tanzen geht. Gemeinsam mit den AZ-Redakteuren Maja Aralica und Niclas Vaccalluzzo spricht Scherer über den Wandel des Glockenbachviertels, fehlende Lesbenbars und die Bedeutung queerer Schutzräume.

"Kindl der Nacht" ist der neue AZ-Podcast über das Münchner Nachtleben. Alle zwei Wochen sprechen Niclas Vaccalluzzo und Maja Aralica mit Menschen, die mittendrin sind: über Boazn und Clubs, queere Partys, After-Wiesn und neue Trends. Es geht um die Orte, an denen München nachts zusammenkommt – und um die Menschen und Geschichten dahinter.