Glanz im Hinterhof

Die Gestaltung des Oberangers ist abgeschlossen. Das Areal lockt viele Firmen. „Endlich ist der Oberanger wieder als attraktiver, öffentlicher Raum erlebbar“, sagte Baureferentin Rosemarie Hingerl. „In ein paar Wochen wird das sicher ein beliebter Treffpunkt und Aufenthaltsort für die Münchner.“, so Oberbürgermeister Ude.
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Mehr grün, weniger grau: Der neu gestaltete Oberanger. Am Angerhof wird noch gebaut.
Ronald Zimmermann Mehr grün, weniger grau: Der neu gestaltete Oberanger. Am Angerhof wird noch gebaut.

Die Gestaltung des Oberangers ist abgeschlossen. Das Areal lockt viele Firmen. „Endlich ist der Oberanger wieder als attraktiver, öffentlicher Raum erlebbar“, sagte Baureferentin Rosemarie Hingerl. „In ein paar Wochen wird das sicher ein beliebter Treffpunkt und Aufenthaltsort für die Münchner.“, so Oberbürgermeister Ude.

MÜNCHEN OB Christian Ude war die Erleichterung sichtlich anzumerken: „Endlich hat diese absurde städtebauliche Situation ein Ende.“ Gestern wurde die Neugestaltung des Oberangers gefeiert – das neue Areal zwischen Sendlinger Tor und Rindermarkt kann sich sehen lassen.

Im August 2007 gab der Stadtrat den Startschuss für das 1,23 Millionen-Projekt – das durch den Neubau des Angerhofes möglich wurde, für den das ungeliebte Parkhaus aus den 60er Jahren weichen musste. Im Januar 2008 begannen die Arbeiten an der Angerfläche. Die Straße wurde verschmälert, Parkbuchten angelegt und der Anger mit Gehwegplatten, Rasen, Bäumen und Sitzmöglichkeiten neu gestaltet. „Endlich ist der Oberanger wieder als attraktiver, öffentlicher Raum erlebbar“, sagte Baureferentin Rosemarie Hingerl.

„Ich bin froh, dass man die Umgebung im Vergleich dazu, wie es hier vor 15 Jahren aussah, inzwischen nicht mehr wiedererkennt“, sagte Ude. Weltkriegsbomben und die Vision der autofreundlichen Stadt hätten die Fläche, die einst Acker und Viehmarkt war, zur Pkw-Verwahrstelle verkommen lassen. Der OB prophezeite: „In ein paar Wochen wird das sicher ein beliebter Treffpunkt und Aufenthaltsort für die Münchner.“

Von der ehemaligen „Gerümpelhalde mit einer überbreiten Straße“ wird der Oberanger jetzt zum begehrten Viertel: Im August verlegt die Linde Group ihr internationales Hauptquartier an den Oberanger, auch die für den Angerhof verantwortliche Baufirma Wöhr und Bauer siedelt sich hier an.

Ganz abgeschlossen sind die Umbaumaßnahmen allerdings noch nicht. Die Klosterhofstraße und der Anschluss an den St.-Jakobs-Platz sind noch von Baumaschinen blockiert, die für die Baustelle am Angerhof benötigt werden. Im Frühjahr 2009 sollen dann auch dort die Arbeiten beginnen. „Dann werden auch hier die Fahrbahnbreite zurückgenommen und neue Parkbuchten angelegt und neue Bäume gepflanzt“, sagte Hingerl. Sommer 2009 soll dann die Kompletterneuerung des Viertels abgeschlossen sein.

Christoph Landsgesell

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