Gestank nach faulen Eiern: Experiment in Münchner Labor geht schief

In einem Labor in München ist ein Experiment mit potenziell gefährlichem Schwefelwasserstoff schiefgegangen.
| AZ/dpa
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Bei einem Experiment in einem Münchner Labor ist Schwefelwasserstoff  ausgetreten. (Symbolbild)
Bei einem Experiment in einem Münchner Labor ist Schwefelwasserstoff ausgetreten. (Symbolbild) © Moderna/PA Media/dpa

München - Fünf Chemielaboranten hatten mit dem Stoff experimentiert, der dann ausgetreten sei, teilte die Feuerwehr am Samstag mit. Aufgrund des Geruchs nach faulen Eiern seien sie schnell aus dem Versuchslabor an der Universität geflohen und hätten die Feuerwehr und den Rettungsdienst gerufen. Die Laboranten kamen rein vorsorglich in ein Krankenhaus, wie ein Sprecher betonte.

Gefahrenstoff blieb unterhalb der Grenzwerte

Die Feuerwehr stellte bei Tests dann keine Gefahr fest, alle Messwerte seien bei dem Vorfall am Freitag unterhalb der Grenzwerte gewesen. "Für die Bewohner der umliegenden Gebäude oder Spaziergänger bestand zu keiner Zeit Gefahr." Schwefelwasserstoff ist entzündlich und giftig, wenn die Konzentration zu hoch ist.

© dpa-infocom, dpa:210220-99-523601/2

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