Geschäfte in der Altstadt: CSU fürchtet eine Abwärtsspirale

"Helft unseren Läden und Wirtshäusern!", heißt es in dem CSU-Appell. Leerstände könnten zu Trostlosigkeit führen, die Ladenmieten müssten gesenkt werden.
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Die CSU sorgt sich um das Geschäftsleben in der Münchner Altstadt.
Die CSU sorgt sich um das Geschäftsleben in der Münchner Altstadt. © imago images/Ralph Peters

München -  "Viele Unternehmen kämpfen um ihr Überleben", klagt die CSU. Und nimmt nun besonders die Geschäfte und Lokale in der Altstadt in den Blick.

Am Freitag versandte die Stadtratsfraktion einen Appell an die Vermieter. "Helft unseren Läden und Wirtshäusern!", heißt es darin. Die Christsozialen hoffen auf Stundungen, vorübergehende oder gar dauerhafte Mietnachlässe, um so dem Sterben der Traditionsgeschäfte in der Innenstadt entgegenwirken zu können.

"Die Geschäfte und Wirtshäuser sind das Herz der Münchner Altstadt", sagte Fraktionschef Manuel Pretzl am Freitag. "Viele Ladeninhaber und Gastronomen kämpfen seit Monaten um ihre Existenz."

Die Krise treffe vor allem jene kleine und mittlere Unternehmen, "die unsere Stadt unverwechselbar machen". Jedes Mal, wenn "fleißige Händler und Wirte" aufgeben müssten, sterbe "ein Stück München", so Pretzl.

CSU-Stadtrat Alexander Reissl fürchtet gar, dass es an vielen Standorten gar keine Nachmieter mehr geben könnte. "Leerstehende Geschäfte und Wirtshäuser wären das Ende der Münchner Altstadt", sagte er. "Wo niemand mehr einkaufen will, verfallen die Mietpreise."

Das treffe doch am Ende dann auch die Vermieter, die nun mit Stundungen und Mietnachlässen dazu beitragen könnten, den Charme der Altstadt zu erhalten.

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