Geldautomaten in vier E-Kiosken in München leergeräumt

Die Täter schlagen in vier Stadtvierteln innerhalb weniger Stunden zu und entkommen mit annähernd 10.000 Euro in bar. Die Fahndung nach den beiden Tätern läuft. Warum die Kripo gute Chancen hat, die Flüchtigen zu finden.
von  Ralph Hub
Ein E-Kiosk: In so einem Automatenshop kann man rund um die Uhr Getränke, Snacks und Essen kaufen. (Symbolbild)
Ein E-Kiosk: In so einem Automatenshop kann man rund um die Uhr Getränke, Snacks und Essen kaufen. (Symbolbild) © IMAGO/Daniel Scharinger

Zwei bisher noch nicht identifizierte Männer haben am Mittwochabend innerhalb von etwa zwei Stunden vier E-Kioske in vier verschiedenen Stadtvierteln überfallen und die Geldautomaten aufgebrochen. Die Täter entkamen mit annähernd 10.000 Euro in bar.

Vier Überfälle in knapp zwei Stunden

Zwischen 21.45 Uhr und 23.50 Uhr tauschten die beiden Männer in Automatenläden in Bogenhausen, Schwabing, Sendling und Giesing am Mittwochabend auf. Über den Haupteingang der Filialen gingen sie in den Verkaufsraum zu den dort aufgestellten Geldautomaten, an denen normalerweise die Waren bestellt und dann bezahlt werden. Die Männer brachen nach Polizeiangaben gewaltsam den Öffnungsmechanismus der Geldautomaten auf und entnahmen die Notenleser, in denen sich die Geldscheine befanden. Anschließend verließen die Täter die Filialen in unbekannte Richtung.

Kameras zeichnen die Taten auf

Der Gesamtbeuteschaden wird auf knapp 10.000 Euro geschätzt. Alle-Kioske sind üblicherweise mit Überwachungskameras ausgerüstet. Die Polizei wertet die Videos aus. Das Kommissariat 52 hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

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