Geisel: Mach alles neu

Die Hoteliers sind in Investitionslaune: An gleich vier Standorten wird derzeit renoviert, gebaut und bald eröffnet.
| Linda Jessen
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So wird das neue „Hugendubelhaus“ am Marienplatz. In den oberen Stockwerken zieht das Geisel Hotel ein.
Bayerische Hausbau 2 So wird das neue „Hugendubelhaus“ am Marienplatz. In den oberen Stockwerken zieht das Geisel Hotel ein.
Kriegt eine Frischekur: das Excelsior an der Schützenstraße.
Google Earth 2 Kriegt eine Frischekur: das Excelsior an der Schützenstraße.

München -  Die Wahrheit über Schwabing liegt an der Hohenzollernstraße 5. Jedenfalls wenn es nach der Hoteliersfamilie Geisel geht. Die baut an dem Standort nahe der Münchner Freiheit munter vor sich hin und will planmäßig im nächsten Herbst hier ihr Haus „Schwabinger Wahrheit“ eröffnen.

81 Zimmer entstehen in der Immobilie, die vormals das Cosmopolitan Hotel beherbergte. Teils sollen auch die Münchner was davon haben – es soll im Hotel einen Treffpunkt mit Street-Food-Imbiss geben.

Das Flaggschiff des Unternehmens ist freilich der Königshof am Stachus. Der bekommt unter anderem eine neue Fassade verpasst (AZ berichtete). Allredings dauert das noch: Das Hotel bleibt in seinem jetzigen Zustand bis 31. Dezember 2018 geöffnet.

In rund zweieinhalb Jahren Bauzeit soll das Luxushotel dann abgerissen und neu gebaut werden, neun statt sechs Stockwerke wird es geben, 105 Gästezimmer und Suiten und obendrauf ein Dach-Restaurant. Am gewaltigsten wird sich aber die neue Fassade auf die Umgebung auswirken. Die vertikal eingeschnittene Front stammt aus den Zeichenstiften des spanischen Architekturbüros Nieto Sobejano Arquitectos.

Die spanischen Architekten sind beliebt in München

Von den Spaniern ist die Hoteliersfamilie derart angetan, dass sie den Architekten auch ein weiteres Projekt in prestigeträchtiger Lage anvertraut hat: Oben im Hugendubelhaus am Marienplatz entsteht die neue Dependance „Beyond“ mit 20 Zimmern auf zwei Stockwerken.

Stilmäßig orientieren sich die Architekten dabei an einem Atrium – die Gäste werden indes wohl eher vom Blick auf die Altstadt abgelenkt sein.

Zuvor haben die Architekten aus Madrid sich, unanhängig von den Geisels, schon mit dem Komplex „Bogenhauser Tor“ ein prominentes Bauprojekt in München gesichert.

Und weil sie grad so schön in Schwung sind, nehmen die Hoteliers auch noch das Excelsior mit auf ihren Umbautrip. Das Traditionshaus an der Schützenstraße wird komplett renoviert.

Sämtliche Gästezimmer, die Lobby und die Fassade werden in zwei Bauabschnitten – beginnend Anfang 2017 – neu gestaltet und um einem neu geschaffenen Wellnessbereich im Dachgeschoss ergänzt.

Und für die Münchner ist dann mehr Platz in der Vinothek im Erdgeschoss – die wird imzuge der Maßnahmen um 30 Plätze erweitert.

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