Gefangenenchor aus "Nabucco" gesungen: Polizei löst Spontandemo auf

Über Telegram hatten sich 17 Personen am Hofgarten verabredet. Da sich gegenüber der Polizei niemand für die Spontandemo verantwortlich zeigte, lösten die Beamten die Versammlung auf.
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Eine Streife der Münchner Polizei patroulliert durch die Innnestadt. (Archivbild)
Eine Streife der Münchner Polizei patroulliert durch die Innnestadt. (Archivbild) © imago

München - Erneut hat die Münchner Polizei zahlreiche Kontrollen im Rahmen der Corona-Pandemie durchgeführt. Dabei wurden 98 Verstöße angezeigt. In 34 Fällen ging es um die Ausgangssperre.

So hatten sich am Montag gegen 10 Uhr 17 Personen im Hofgarten versammelt, ausgerüstet mit Grabkerzen. Sie sangen zusammen den Gefangenenchor aus "Nabucco". Am Vorabend hatten sie sich über Telegram zu der Aktion verabredet.

Corona-Sänger via Telegram verabredet

Die Beamten sprachen die Gruppe an, es zeigte sich aber niemand als Versammlungsleiter zuständig. Die Polizei löste die Spontandemo daraufhin auf und ermittelt nun gegen den Initiator, der auf Telegram zu der Aktion aufgerufen hatte wegen eines Verstoßes gegen das Versammlungsgesetz. Die 17 Sänger erhielten Anzeigen wegen eines Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz.

Zwei Pärchen mit "Shisha rauchen" beschäftigt

Um 1.15 Uhr in der Nacht fiel einer Streife in Ramersdorf ein Auto auf, in dem vier Jugendliche (19 und 18 Jahre alt) saßen. Die zwei Männer und Frauen waren mit "Shisha rauchen" beschäftigt.

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Da alle keine Masken trugen und aus vier verschiedenen Haushalten stammen, wurden sie angezeigt. Zudem verstießen sie gegen die Ausgangssperre. Das KVR muss nun entscheiden, ob für den doppelten Verstoß ein erhöhtes Bußgeld fällig wird.

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