Gebsattelberg München: Bürokomplex weicht Mietwohnungen

Der Büroklotz am Gebsattelberg kommt weg. An der Franziskanerstraße werden 46 Wohnungen für Mieter gebaut.
| Eva von Steinburg
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Das klotzige Bürohaus aus den 70er Jahren wird abgerissen (l., dafür entstehen hinter den schlanken Pappeln an der Franziskanerstraße 38 46 Mietwohnungen.
Privat, Visualisierung: Steidle Architekten Das klotzige Bürohaus aus den 70er Jahren wird abgerissen (l., dafür entstehen hinter den schlanken Pappeln an der Franziskanerstraße 38 46 Mietwohnungen.

München - Die Lage ist prominent: an der Hangkante, oben am Gebsattelberg. Seit Ende der 70er Jahre steht hier ein klotziges Bürohaus – an der Ecke Gebsattelstraße/Franziskanerstraße. Nächstes Jahr soll es abgerissen werden. Mit ein Grund dafür ist ein Asbestproblem.

Gebsattelberg: Aus Bürogebäude wird Wohnhaus

Dafür entsteht an dieser prägnanten Ecke in der Oberen Au ein elegantes Wohnhaus, mit 46 Ein- bis Vier-Zimmer-Wohnungen – und einem Laden im Erdgeschoss. Die hohen Pappeln davor bleiben stehen. Architekt Johann Spengler vom Büro Steidle Architekten plant, dass der achtstöckige Neubau eine "gelassene Eleganz" ausstrahlt. Mit dem urbanen Wohnhaus an dieser besonderen Stelle möchte er ausdrücklich "ein Stück Stadtreparatur" leisten.

Als Fassade für das Wohnhaus hat das Büro ein großzügiges, strahlend weißes Raster geplant. Verglaste Loggien über die ganze Front zur Franziskanerstraße sollen an dieser vielbefahrenen Ecke für Lärmschutz sorgen, an der auch die Trambahn fährt.

Das Wohnhaus soll sich in die von alten Stadthäusern geprägte Umgebung einfügen. Bis an den Rand der Franziskanerstraße wird der Neubau reichen – die dichte grüne Böschung vor der Franziskanerstraße 38 bleibt bestehen. Auch die Dächer werden begrünt.

46 neue Wohnungen mit bezahlbaren Mieten

Die Stadtgestaltungskommission im Rathaus hat die Planung begrüßt: Architektin Karin Schmid ist überzeugt: "Das ist eine Fassade, die man stark wahrnehmen wird."

SPD-Stadträtin Bettina Messinger sagte: "Das Bürogebäude war ein Fremdkörper in der Gegend. Das Stadtbild wird geheilt. Ich habe 40 Jahre in der Nähe gelebt, das war immer ein komisches Gebäude."

Bauherr der 46 Wohnungen ist die Sedlmayer Grund und Immobilien AG. Die Wohnungen sollen "ganz normale Mietwohnungen" werden, sagt Architekt Johann Spengler – angeblich mit Mieten nicht für den ganz großen Geldbeutel.

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