Fußball-WM 2026: Kein offizielles Public Viewing in München und anderen bayerischen Großstädten

In den fünf größten Städten Bayerns wird es 2026 keine offiziell organisierten Public Viewings geben. Die späten Anstoßzeiten des Turniers in den USA sind nicht der einzige Grund für den Verzicht.
AZ/dpa |
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Das letzte Public Viewing im Münchner Olympiapark fand während der Heim-EM 2024 statt. (Archivbild)
Das letzte Public Viewing im Münchner Olympiapark fand während der Heim-EM 2024 statt. (Archivbild) © Karl-Josef Hildenbrand/dpa
München/Nürnberg

In München, Nürnberg, Augsburg, Regensburg und Ingolstadt wird es zur Fußball-Weltmeisterschaft in diesem Jahr keine offiziellen Fanfeste geben. Das liege vor allem an abnehmendem Interesse, erklärt ein Sprecher der Olympiapark München GmbH. "Wir hatten ein paar erfolgreiche Anfangsjahre. Ab 2006 gab es einen echten Boom." 

Doch schon 2014 sei der Ansturm – trotz des deutschen Titelgewinns – nicht derselbe gewesen. "Public Viewings gibt es heute ja im Prinzip in jedem Biergarten. So erklären wir uns zumindest das schwindende Interesse." 

Heimturniere als Ausnahmefall

2016 fand im Münchner Olympiapark das letzte Public Viewing anlässlich eines großen Fußballturniers in einem anderen Land statt. "Im Auftrag der Stadt oder der Verbände werden wir natürlich weiterhin offizielle Fanzonen betreiben, wenn diese zum Beispiel im Rahmen einer Heim-EM/WM stattfinden und Teil der Gesamtveranstaltung sind", teilte der Sprecher der Olympiapark München GmbH mit. 

Zeitverschiebung sorgt für Probleme

Zudem erschwert in diesem Jahr der Austragungsort ein Public Viewing der WM. In Regensburg lägen derzeit zwei Anfragen von Gaststätten bezüglich einer Übertragung der WM-Spiele vor. "Aufgrund der späten Übertragungszeiten durch die Zeitverschiebung und der ausstehenden Verordnung des Bundes kann eine Genehmigung derzeit jedoch noch nicht erfolgen", so eine Sprecherin. Nötig ist eine solche Verordnung unter anderem wegen der Regeln zum Lärmschutz.

In Mexiko-Stadt findet am 11. Juni das Eröffnungsspiel der Fußball-WM statt. Bis zum 19. Juli treten in diesem Jahr 48 Nationalmannschaften in Stadien in den USA, Kanada und Mexiko gegeneinander an. Wegen der Zeitverschiebung ist etwa der Anstoß des Spiels Ecuador gegen Deutschland für uns um 22.00 Uhr geplant.

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  • HiggsBoson vor 23 Minuten / Bewertung:

    Jetzt bin ich verwirrt: einerseits wollen wir bunt und tolerant und jegliche kulturelle Vielfalt fördern und es wirklich jedem Recht machen und jetzt ist es ab 22 Uhr zu laut, angeblich zu wenig Interesse usw.

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