Lange umstrittenes Grundstück wird neu belebt: Kulturhaus für Pasing startet
In Pasing entsteht ein neuer Ort für Kultur: Am Mittwoch erfolgte der Spatenstich für das "Kulturhaus 21" an der Offenbachstraße. Neben einem großen Veranstaltungssaal sind Gruppen- und Musikübungsräume geplant. Auch eine Küche und ein vielseitig nutzbares Foyer soll es geben. Kosten wird das alles rund 18 Millionen Euro.
In Pasing erwarten viele das neue Kulturbürgerhaus schon lange. Früher stand dort der "Kopfbau" – ein historisches Gebäude, das ursprünglich zum Kulturzentrum umgebaut werden sollte. Doch der Stadtrat entschied sich für den Abriss.
Ein "identitätsstiftendes Wahrzeichen im Münchner Westen" sei mit dieser Entscheidung "unwiederbringlich zerstört" worden, sagte Katrin Habenschaden, damals noch Stadträtin für die Grünen, der AZ im Sommer 2015. Ein Jahr später erfolgte der Abriss. Seitdem klafft in Pasing eine Lücke. Und nun wird sie endlich geschlossen.
Wo man sich die Pläne ansehen kann
Wie das Kulturhaus einmal aussehen soll, kann man sich in den Pasing Arcaden ansehen. Dort liegen noch gut zwei Wochen die Pläne des Architekturbüros Meck, das es entworfen hat.
Als künftiger Träger des Kulturhauses steht die Pasinger Fabrik bereits fest. Ab 2028 soll der Bau eröffnen als "lebendiger, niederschwelliger Ort für Kultur und bürgerschaftliches Engagement", heißt es in einer Mitteilung der Stadt. Vereine sollen das Gebäude nutzen können. Eine weitere Öffnung für soziale Bedarfe ist laut der Stadt grundsätzlich denkbar.
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