Festnahme in München: Wunderheilerin verspricht Kontakt zu Verstorbenen – gegen Bezahlung

Eine Wunderheilerin bringt eine 29-Jährige in München um einen fünfstelligen Betrag. Sie verspricht über Jahre, in Kontakt mit einem verstorbenen Angehörigen zu treten – bis die Frau Anzeige erstattet.
AZ/dpa |
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Die Frau wurde in einer Justizvollzugsanstalt gebracht. (Symbolbild)
Die Frau wurde in einer Justizvollzugsanstalt gebracht. (Symbolbild) © Sven Hoppe/dpa

Eine vermeintliche Wunderheilerin hat eine 29-jährige Münchnerin in den vergangenen fünf Jahren um einen fünfstelligen Bereich betrogen. Die Betrügerin wurde nun festgenommen und in eine Justizvollzugsanstalt gebracht, wie die Polizei am Montag mitteilte. 

Die sprach die 29-Jährige im Frühjahr 2021 in München an und versprach, mit einem ihrer verstorbenen Angehörigen in Verbindung treten zu können. Seitdem trafen sich die beiden Frauen regelmäßig und die Münchnerin zahlte der Betrügerin jeweils Geld für die vermeintliche Leistung.

In Mai dieses Jahres bemerkte die 29-Jährige schließlich den Betrug und erstattete Anzeige gegen die unbekannte Täterin. Die Polizei ermittelte die Frau und nahm sie vergangene Woche in München fest. Nach Entscheidung des Haftrichters wurde sie in eine Justizvollzugsanstalt gebracht.

 

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