Fünf Milliarden Euro: BMW warnt nach starkem Quartal vor Belastungen

Der Autobauer BMW warnt nach einem unerwartet starken zweiten Quartal vor Belastungen durch höhere Rohmaterialpreise und knappe Chipversorgung in der zweiten Jahreshälfte.
| AZ/dpa
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Das BMW-Logo auf dem Firmensitz des Automobilherstellers.
Das BMW-Logo auf dem Firmensitz des Automobilherstellers. © Tobias Hase/dpa/Archivbild

München - Bei der von Anlegern stark beachteten Jahresprognose für die Ergebnismarge vor Zinsen und Steuern in der Autosparte geht das Management um Chef Oliver Zipse im Gesamtjahr wie bisher von einem Wert am oberen Ende der Bandbreite von 7 bis 9 Prozent aus, hieß es vom Dax-Konzern am Dienstag in München.

Analysten rechnen bereits mit Werten von um die 10 Prozent. Mit zunehmender Dauer von Lieferengpässen werde die Situation um eine knappe Halbleiterversorgung angespannter, hieß es von Finanzchef Nicolas Peter.

BMW verdient im Quartal 5 Milliarden Euro

Vor Zinsen und Steuern verdiente BMW auf zwischen April und Ende Juni auf Konzernebene 5 Milliarden Euro - mehr als Experten erwartet hatten. Darin enthalten ist auch ein Sonderertrag durch aufgelöste Rückstellungen für ein EU-Kartellverfahren.

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Vor einem Jahr hatte BMW in der Corona-Krise wegen eingebrochener Märkte einen operativen Verlust von 666 Millionen Euro erlitten. Der Umsatz kletterte dank deutlich gestiegener Auslieferungen um 43 Prozent auf 28,6 Milliarden Euro.

Der Überschuss lag bei 4,8 Milliarden Euro nach einem Verlust von 212 Millionen Euro ein Jahr zuvor.

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