Fridays for Future: Auch in München wird wieder für Klimaschutz demonstriert

Am Freitag findet ein weltweiter Streik der Bewegung Fridays for Future statt. Auch in Münchner Olympiapark ist eine Demonstration geplant.
| AZ/dpa
X
Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.
zur Merkliste
Merken
17  Kommentare Artikel empfehlen
Demonstration von Schülern gegen den Klimawandel.
Demonstration von Schülern gegen den Klimawandel. © Sebastian Gollnow/dpa/Archivbild

München - In zahlreichen Orten in Bayern wie weltweit streikt Fridays for Future nach der Corona-Zwangspause heute wieder für mehr Klimaschutz. Unter dem Motto #NoMoreEmptyPromises sind im Freistaat rund 50 Aktionen geplant, wie aus der Übersichtskarte der Bewegung im Internet hervorgeht. Die meist jungen Organisatoren legen neben dem Klimaschutz auch großen Wert auf den Infektionsschutz - und nutzen für beides gern das Fahrrad.

In Nürnberg etwa erwartet die Polizei mehrere Hundert Radfahrer. In Prien am Chiemsee dürften es nicht ganz so viele werden, dennoch soll auch dort strampelnd für das Ziel einer maximalen Erderwärmung um 1,5 Grad demonstriert werden. Auch in anderen Städten und Gemeinden wollen sich Aktivisten aufs Rad schwingen.

Fridays for Future in München: Livestream aus dem Olympiapark geplant

Andernorts bleibt es bei klassischen Demo-Zügen und Versammlungen. In Augsburg etwa werden zur Einhaltung des Mindestabstands die Stellplätze mit Absperrband und Kreide markiert. Außerdem sollen die Teilnehmer möglichst FFP2-Masken tragen und die Corona-Warn-App verwenden. In München steht ein Livestream im Mittelpunkt der Aktionen. Aus dem Olympiapark wird ein Programm mit Reden und Musik ins Netz übertragen, maximal 100 Zuschauer dürfen live dabei sein.

Die globale Aktion, die siebte dieser Art, findet am Freitag in mehr als 50 Ländern statt. Auch zahlreiche andere Organisationen rufen zu einer Beteiligung auf, etwa Parents for Future. Auch Churches for Future ist dabei, wie das bischöfliche Ordinariat Würzburg mitteilte. Der Geschäftsführer des Landesbunds für Vogelschutz, Helmut Beran, betonte ebenfalls: "Kinder und Jugendliche haben Angst um ihre Zukunft - und das zu Recht. Die Klimakrise wird weltweit massive Auswirkungen für die kommenden Generationen haben."

Lädt
Anmelden oder registrieren

Zum Login
Zu meinen Themen hinzufügen

Hinzufügen
Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten
Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Um "Meine AZ" nutzen zu können, müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen.

Zustimmen
Teilen 17  Kommentare – mitdiskutieren Artikel empfehlen
17 Kommentare
Artikel kommentieren