Wasser im Fischbrunnen schäumt plötzlich auf: Das steckt dahinter
In Bayern hat die Freinacht Tradition: Jedes Jahr findet sie in der Nacht vom 30. April auf den 1. Mai statt. Dann ist es Brauch, einander kleine Streiche zu spielen. Auch dieses Jahr haben die Bayern es sich nicht nehmen lassen, das ein oder andere Gartentor zu entführen und auf dem örtlichen Marktplatz zur Abholung zu hinterlassen. Zugeklebte Türen, gemopste Polster oder der ein oder andere Maibaum, der auf Abwege gerät - meist handelt es sich um kleine Scherze, die schnell aufgelöst werden können.
Auch in München hielt die Freinacht die Polizei in Atem. Insgesamt verzeichnete das Präsidium 507 Einsätze in der Nacht zum Freitag. Davon konnte man 47 eindeutig dem Brauchtum der Freinacht zuordnen. Bei 24 dieser Einsätze handelte es sich allein um Ruhestörungen.
Fischbrunnen wird Ziel von Freinachtsstreich
Ein Einsatz stach dann aber doch heraus. So wählten sich unbekannte Täter den Fischbrunnen am Marienplatz zum Ziel ihres Streichs und schütteten eine ebenfalls unbekannte Substanz in den Brunnen. Die Konsequenz: Das Wasser schäumte ordentlich auf. Das, so die Polizei, gelte als Sachbeschädigung. Es werde nun geprüft, um welche Substanz es sich handelte, und wie der Brunnen gereinigt werden kann.
Trotz allem verbucht die Polizei München die Freinacht 2026 als recht ruhig und friedlich.
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