Freiham: Germeringer lebensgefährlich verletzt
MÜNCHEN - Weil eine Autofahrerin auf der Bodenseestraße nicht wusste, wohin sie fahren muss, kollidierte ihr Wagen frontal mit einem entgegenkommenden Fahrzeug. Dessen Fahrer wurde lebensgefährlich verletzt.
Am Mittwoch gegen 21. 45 Uhr fuhren die 38-jährige Frau und ihre 18-Jährige Tochter aus Essen mit ihrem Mazda MX5 die Bodenseestraße stadteinwärts. An der Anschlussstelle Freiham/Germering war sich die Mutter offensichtlich nicht sicher, ob sie nun auf die BAB A 99 in Richtung Stuttgart einfahren oder geradeaus weiter in Richtung München fahren soll.
Diese Unkonzentriertheit verursachte den schweren Unfall. Denn die Frau kam mit ihrem Auto von der Straße ab und auf die Gegenspur. Dort kollidierte sie frontal mit einem entgegenkommenden BMW eines 48-Jährigen Mannes aus Germering.
Der BMW geriet zunächst ins Schleudern und überschlug sich anschließend mehrmals, bevor er nach rechts von der Fahrbahn abkam und im Grünstreifen liegen blieb.
Die Mazda-Fahrerin und ihre Tochter wurden bei dem Zusammenstoß leicht verletzt.
Weniger Glück hatte der BMW-Fahrer: Mit schwerem Gerät musste die Feuerwehr den Mann aus seinem Auto befreien. Der Germeringer zog sich lebensbedrohliche Verletzungen zu und wurde zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. An beiden Fahrzeugen entstand ein Totalschaden von 20 000 Euro.