Freibad-Pommes sind in München mit am teuersten: Welches Bad welchen Preis verlangt
Wenn man sich im Freibad ins kühle Nass wirft, dann ist es schon fast ein Muss, sich in der Schwimmpause mit einer Portion Pommes zu stärken. Die Mischung aus Sonne, leichtem Chlorgeruch und dem salzigen Geschmack der im Öl frittierten Kartoffeln, macht aus den Freibad-Pommes eine Mischung, der man nicht widerstehen kann.
Doch wer sich am Freibadkiosk eine Portion Pommes bestellt, muss mittlerweile ganz schön tief in die Tasche greifen. Das Hotelbewertungs- und Reiseportal "HolidayCheck" hat die Preise für Fritten in deutschen Freibädern untersucht, erwähnt dabei aber, für ihre Analyse nicht von allen Freibädern die Preise vorliegen zu haben. Dennoch kommt die Stadt München dabei nicht unbedingt günstig weg.
In München gibt es mit die teuersten Freibad-Pommes
Laut "HolidayCheck"-Analyse bewegen sich die Preise für eine Portion Freibad-Pommes in deutschen Frei- und Strandbädern (je nach Größe) zwischen 3,50 Euro und 7,50 Euro.
Der höchste von HolidayCheck ermittelte Preis wird im Münchner Ungererbad aufgerufen. Für die 7,50 Euro gibt es jedoch eine große Portion Pommes, die Google Rezensionen zufolge, wirklich groß ist. Wer weniger Hunger hat, zahlt hier für die kleine Portion drei Euro weniger. Mit 4,50 Euro liegt das Ungererbad im Münchner Vergleich preislich im Mittelfeld.
Im Kölner Lentpark schlägt eine Portion mit stolzen sechs Euro zu Buche. Auf Platz drei im Freibad-Pommes-Ranking findet sich wieder ein Freibad in München. Im Michaelibad kostet eine Portion 5 Euro. Die sind auch im Augsburger Bärenbad zu bezahlen.
Auf den Plätzen vier und fünf der teuersten Freibad-Pommes rangieren zwei weitere Münchner Freibäder. Im Schyrenbad geht die Portion Pommes für 4,70 Euro über den Kiosktresen, im Dantebad müssen 4,20 Euro berappt werden.
Günstiger wird es für Pommes-Liebhaber im Chemnitzer Freibad Gablenz, im Wiesenbad in Bielefeld und im Wuppertaler Freibad Cronenberg. In diesen drei Bädern ist die Portion Pommes bereits für 3,50 Euro zu haben.
| Stadt | Bad | Preis in Euro pro Portion |
| München | Ungererbad | 7,50 (groß), 4,50 (klein) |
| Köln | Lentpark | 6,00 |
| München | Michaelibad | 5,00 |
| Augsburg | Bärenkeller Bad | 5,00 |
| München | Schyrenbad | 4,70 |
| München | Dantebad | 4,20 |
| Karlsruhe | Freibad Rüppurr | 4,00 |
| Nürnberg | Naturgartenbad | 4,00 |
| Bremen | Freibad Blumenthal | 4,00 |
| Chemnitz | Freibad Gablenz | 3,50 |
| Bielefeld | Wiesenbad | 3,50 |
| Wuppertal | Freibad Cronenberg | 3,50 |
Der bundesweite Vergleich zeigt also, dass die Pommes-Preise in den deutschen Freibädern stark variieren und der Frittengenuss gerade für Münchner Badegäste nicht unbedingt günstig ist.
Große Preisunterschiede auch bei den Getränken
Aber nicht nur bei den Pommes gibt es große Preisunterschiede, sondern auch bei den Getränken. So zeigt die "HolidayCheck"-Analyse, dass in manchen Freibädern für einen halben Liter Cola bereits 4 Euro aufgerufen werden. Hier sorgt das Münchner Michaelibad für eine Überraschung. Gehört das Freibad bei den Pommes mit 5 Euro pro Portion noch zu den teuersten Anbietern, ist hier der halbe Liter Cola bereits für 3 Euro zu haben, der günstigste Preis im Freibadvergleich.
Freibad immer noch ein günstiger Freizeitspaß
Trotz der nicht unerheblichen Preise für Pommes und koffeinhaltige Erfrischungsgetränke, zählt der Besuch im Freibad immer noch zu den günstigsten Freizeitaktivitäten. Gerade für Familien ist der Badespaß eine preiswerte Alternative zu kostspieligen Besuchen von Freizeitparks oder anderen Ausflugszielen. So kostet zum Beispiel ein Tagesticket für den Europa-Park für Personen ab 12 Jahren online zwischen 67 und 76 Euro, für Kinder zwischen 4 und 11 Jahren zwischen 65 Euro und 65,50 Euro. Holt man sich das Ticket an der Tageskasse, sind zusätzliche 10 Euro Aufpreis fällig. Mahlzeiten und Getränke sind in den Ticketpreisen nicht enthalten.
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