"Free Max"-Parolen in München: Das steckt dahinter

An vielen Wänden und Mauern im Stadtgebiet sind derzeit "Free Max-" und "Freiheit für alle Gefangenen"-Parolen zu lesen. Am Donnerstag hing ein entsprechendes Banner nahe der JVA Stadelheim. Dahinter stecken Anarchisten.
| AZ
X
Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.
zur Merkliste
Merken
0  Kommentare Empfehlungen
Die Anarchisten brachten an der Tegernseer Landstraße ein Transparent an.
ho Die Anarchisten brachten an der Tegernseer Landstraße ein Transparent an.

München - Wer in den letzten Wochen durch die Stadt gegangen ist, dem werden sie vermutlich aufgefallen sein: Zahlreiche Graffitis an Wänden und Mauern, immer mit der gleichen Botschaft: "Free Max" und "Freiheit für alle Gefangenen". Dazu als Logo ein A mit Kreis.

Am Donnerstag waren diese Botschaften auch auf einem Transparent zu lesen, das in unmittelbarer Nähe zur JVA Stadelheim auf einer Fußgängerbrücke über die Tegernseer Landstraße angebracht war.

Graffiti-Sprayer sitzt in U-Haft

Verantwortlich dafür sind Anarchisten. Einen entsprechenden Eintrag veröffentlichte die Gruppe auf einer Szene-Seite im Internet. Sie solidarisieren sich in dem Post mit "Max", der im Oktober 2017 von der Münchner Polizei zusammen mit einem Komplizen festgenommen wurde. Die Ermittler werfen ihm vor, für hunderte Graffitis im Stadtgebiet verantwortlich zu sein. Er sitzt seitdem in U-Haft.

Das Transparent und die Graffitis dienten dazu, "die Öffentlichkeit an Max zu erinnern", heißt es in der Mitteilung.

Lädt
Anmelden oder registrieren

Zum Login
Zu meinen Themen hinzufügen

Hinzufügen
Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten
Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Um "Meine AZ" nutzen zu können, müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen.

Zustimmen
Teilen 0  Kommentare – mitdiskutieren Empfehlungen
0 Kommentare
Artikel kommentieren