Filmreif: 17-Jährige flüchtet nach Diebstahl

Die Passanten staunten nicht schlecht: Am Donnerstag rannte eine junge Frau wie von der Tarantel gestochen über den Lenbachplatz - verfolgt von zwei Männern. Sie hätten sie vergewaltigt, sagt sie. In Wirklichkeit waren es Kaufhausdetektive.
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Das Muster der auch als "Geschäftsführer-Trick" bekannten Masche erinnert an den häufig an Senioren verübten "Enkeltrick".
dpa Das Muster der auch als "Geschäftsführer-Trick" bekannten Masche erinnert an den häufig an Senioren verübten "Enkeltrick".

MÜNCHEN - Die Passanten staunten nicht schlecht: Am Donnerstag rannte eine junge Frau wie von der Tarantel gestochen über den Lenbachplatz - verfolgt von zwei Männern. Sie hätten sie vergewaltigt, sagt sie. In Wirklichkeit waren es Kaufhausdetektive.

Die junge Frau rannte am Donnerstag wie von der Tarantel gestochen über den Lenbachplatz und rief „Ich bin vergewaltigt worden!“ Im Laufschritt hinter ihr her: zwei Männer. Passanten alarmierten die Polizei, die Beamten stellten das Trio am BMW-Pavillon – und stellten Erstaunliches fest.

Die 17-jährige Münchnerin war keineswegs missbraucht worden, sondern hatte Damenkleidung im Wert von 2500 Euro aus einem Geschäft gestohlen. Und die Männer waren keine Sittenstrolche, sondern die Ladendetektive von Oberpollinger. Im Verhör gab die angehende Immobilienkauffrau zu, schon mehrmals dort etwas gestohlen zu haben – angeblich hatte sie ein anderes Mädchen dazu gezwungen.

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