Feuerteufel zündelt in Münchens Wäldern

Insgesamt sieben Waldbrände wüteten an den vergangenen beiden Wochenenden in Waldperlach, Trudering und Grasbrunn. Die Polizei vermutet dahinter Brandstiftung.
| Ralph Hub
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Die Polizei sucht mit einem Hubschrauber nach dem Brandstifter.
Thomas Gaulke 7 Die Polizei sucht mit einem Hubschrauber nach dem Brandstifter.
Das Feuer zwischen Grasbrunn und Keferloh richtete verheerenden Schaden an.
Thomas Gaulke 7 Das Feuer zwischen Grasbrunn und Keferloh richtete verheerenden Schaden an.
Das Feuer zwischen Grasbrunn und Keferloh richtete verheerenden Schaden an.
Thomas Gaulke 7 Das Feuer zwischen Grasbrunn und Keferloh richtete verheerenden Schaden an.
Die Polizei sucht mit einem Hubschrauber nach dem Brandstifter.
Thomas Gaulke 7 Die Polizei sucht mit einem Hubschrauber nach dem Brandstifter.
Das Feuer zwischen Grasbrunn und Keferloh richtete verheerenden Schaden an.
Thomas Gaulke 7 Das Feuer zwischen Grasbrunn und Keferloh richtete verheerenden Schaden an.
Das Feuer zwischen Grasbrunn und Keferloh richtete verheerenden Schaden an.
Thomas Gaulke 7 Das Feuer zwischen Grasbrunn und Keferloh richtete verheerenden Schaden an.
Das Feuer zwischen Grasbrunn und Keferloh richtete verheerenden Schaden an.
Thomas Gaulke 7 Das Feuer zwischen Grasbrunn und Keferloh richtete verheerenden Schaden an.

Insgesamt sieben Waldbrände wüteten an den vergangenen beiden Wochenenden in Waldperlach, Trudering und Grasbrunn. Die Polizei vermutet dahinter Brandstiftung.

München - An den vergangenen beiden Wochenenden brannten sieben Wälder im Südosten von München. Fünf davon hielten die Feuerwehr am vergangenen Wochenende in Atem: Kurz vor 12 Uhr ging am Samstag der erste Alarm in der Notrufzentrale ein. Ein Waldstück an der B471 zwischen Grasbrunn und Keferloh stand auf einer Fläche von etwa 80.000 Quadratmetern in Flammen. 110 Mann der Freiwilligen Feuerwehren aus Grasbrunn, Putzbrunn, Haar und Ottobrunn bekämpften den Waldbrand.

Die meisten der 8.000 etwa zwei Jahre alten Baumpflänzchen dürften vernichtet sein. Die betroffene Jungwaldschonung war auf einer Fläche von etwa zehn Fußballfeldern kaum mehr zu retten. Gegen 13 Uhr waren die letzten Glutnester abgelöscht. 8.000 Fichten, Lärchen und Douglasien wurden ein Raub der Flammen.

Kein Durchatmen für Feuerwehr

Gegen 12.35 Uhr meldeten Spaziergänger am Friedrich-Panzer-Weg in Waldperlach einen weiteren Brand. Diesmal stand eine Wiese auf einer Fläche von etwa 500 Quadratmetern in Flammen. Brandfahnder der Kripo untersuchten beide Stellen. Die Experten gehen davon aus, dass beide Feuer absichtlich gelegt wurden. "Aufgrund der räumlichen und zeitlichen Nähe möglicherweise vom selben Täter", sagt Polizeisprecher Sven Müller.

Gerade die ungewöhnlich lange Trockenperiode macht die vorsätzliche Brandstiftung derzeit so gefährlich. Der dritte Brand, am Samstagabend gegen 19.45 Uhr, hatte sich von einer 10 Quadratmeter großen Waldfläche innerhalb kürzester Zeit weit ausgedehnt. Bis die Feuerwehr eintraf, standen bereits 120 Quadratmeter Waldboden in Flammen.

Hubscharuber sucht nach Brandstifter

Am Sonntag dann der nächste Alarm. Wieder brannte eine Fläche von 5.000 Quadratmetern in der Nähe der Gartenstadt Trudering. Diesmal rückten Feuerwehr und Polizei an. In der Luft kreiste ein Polizeihubschrauber auf der Suche nach dem Brandstifter. Bereits vor Jahren gab es in der Gegend eine Serie von Brandstiftungen. Der Täter wurde nie gefasst.

Wenige Stunden später gab es am Sonntag den nächsten Großalarm. Am Alexisweg brannte gegen 16.30 Uhr eine Wald- und Wiesenfläche von runf 200 Quadratmetern. Die Feuerwehr konnte auch diesen Brand löschen. Das Kriminalkomissariat hat in den insgesamt sieben Fällen die Ermittlungen wegen Brandstiftung aufgenommen.


Zeugenaufruf: Wer hat im angegebenen Zeitraum in den oben genannten Waldgebieten Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesen Bränden stehen könnten? Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 13, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Lesen Sie auch: Brand in Pasinger Hochhaus: Ursache noch unklar

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