Fasanerie: Rentnerin fällt auf falschen Handwerker rein

In der Fasanerie wird eine über 80-Jährige das Opfer von Trickdieben. Einer der  Betrüger gibt sich der Renterin gegenüber als Handwerker aus.
| André Wagner
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Immer wieder geben sich Trickbetrüger als Handwerker aus und verschaffen sich so Zutritt zu den Wohnungen ihrer Opfer. (Symbolbild)
Monika Skolimowska/ZB/dpa Immer wieder geben sich Trickbetrüger als Handwerker aus und verschaffen sich so Zutritt zu den Wohnungen ihrer Opfer. (Symbolbild)

Fasanerie - Erneut wurde ein Münchnerin Opfer dreister Trickdiebe. Diesmal erwischte es eine über 80-jährige Rentnerin aus der Fasanerie. Wie die Polizei berichtet, klingelte am Montagnachmittag ein unbekannter Mann an der Wohnungstür der Frau in der Lasallestraße. Gegenüber der Rentnerin gab er sich als Handwerker aus, der die Wasserhähne überprüfen müsse. Daraufhin wurde der Mann in die Wohnung gelassen.

Dort forderte er die Seniorin auf, alle Wasserhähne in der Wohnung aufzudrehen und verwickelte die Frau in ein Gespräch. Dabei stand die ganze Zeit die Wohnungstür offen.

Polizei geht von zwei Tätern aus

Nachdem der falsche Handwerker die Wohnung wieder verlassen hatte, stellte die Rentnerin fest, dass ihr aus dem Schlafzimmer ein vierstelliger Bargeldbetrag gestohlen wurde.

Die Polizei geht davon aus, dass sich eine zweite Person durch die offenstehende Tür Zugang zur Wohnung verschaffte und den Diebstahl beging, während sein Komplize die Bewohnerin ablenkte. Am Dienstag ging die Rentnerin zur Polizei und erstattete Anzeige.


Der falsche Handwerker wird wie folgt beschrieben: Männlich, 40-50 Jahre alt, ca. 170 cm groß, rundes Gesicht, schwarze, gelockte Haare, sprach Hochdeutsch ohne Dialekt oder Akzent.

Zeugenaufruf: Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 65, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Warnhinweis: Die Kriminalpolizei warnt insbesondere ältere Menschen dringend davor, angebliche Heizungsmonteure, Stromableser oder ähnliche Personen in die Wohnung einzulassen, wenn nicht bekannt ist, dass eine entsprechende Verbraucherablesung für das Wohnanwesen anberaumt ist. Auch bei vermeintlichen Schadensfällen, wie z.B. behaupteten Wasserrohrbrüchen, sollten Sie zuerst bei der Hausverwaltung, dem Hausmeister oder den Stadtwerken Nachfrage halten, ob die Behauptung der Wahrheit entspricht. Eine gesunde Skepsis ist keine Unhöflichkeit! Ein berechtigter Handwerker wird für Ihre Nachfragen stets Verständnis haben.

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