Fans bei der EM? DFB-Vize Koch drängt München zu Zuschauer-Zusagen

Oberbürgermeister Dieter Reiter kann aktuell nicht garantieren, dass in München Fans bei der kommenden Fußball-EM zugelassen werden. DFB-Vizepräsident Rainer koch drängt nun auf eine Zuschauer-Zusage.
| AZ/dpa
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Hofft auf die Stadt München als EM-Standort: DFB-Vize Rainer Koch.
Hofft auf die Stadt München als EM-Standort: DFB-Vize Rainer Koch. © Sven Hoppe/dpa

München - Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) drängt München im Ringen um die vier geplanten EM-Spiele in diesem Sommer auf weitere Zuschauer-Zusagen. Sollte der Kontinentalverband UEFA fürchten, in den Allianz Arena nur Geisterspiele zu bekommen, könnte München in der nächsten Woche seinen Status als Ausrichterstadt verlieren.

"Es ist schwer international zu vermitteln, auf Spiele in München bestehen zu wollen und gleichzeitig schon jetzt zu sagen, dass Zuschauer nicht zugelassen werden, wenn anderswo in Europa, z.B. in London, sich Länder anbieten für weitere Spiele mit Zuschauern", schrieb DFB-Vizepräsident Rainer Koch bei Facebook.

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Zuvor hatte sich der

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Funktionär mit Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) getroffen, um die Lage zu bereden. Danach äußerten beide den Wunsch, dass die drei Gruppenspiele und ein Viertelfinale vor zumindest teilweise gefüllten Rängen ausgetragen werden. Reiter aber machte auch klar, dass es in der aktuellen Situation der Corona-Pandemie unmöglich sei, vorab feste Zusagen zu geben.

Münchens Oberbürgermeister Dieter hat sich am Montag mit DFB-Vizepräsident Rainer Koch getroffen.
Münchens Oberbürgermeister Dieter hat sich am Montag mit DFB-Vizepräsident Rainer Koch getroffen. © Michael Nagy

"Hellsehen kann keiner und Gesundheitsschutz geht vor. Aber ich meine - und freue mich, dass Münchens OB das auch so sieht - , dass wir alle Anstrengungen unternehmen sollten um einen gewissen Prozentsatz von Zuschauern im Stadion vielleicht doch zulassen zu können", schrieb Koch.

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Bis nächsten Montag will die UEFA weitere Infos von München, Rom, Bilbao und Dublin haben, ehe das UEFA-Exekutivkomitee final über die Zahl der Gastgeber entscheidet. Acht Städte haben bereits Spiele vor zumindest einigen Zuschauern zugesichert.

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