Falsche Handwerker gestehen bei Prozessauftakt in München

Drei Männer haben sich als Handwerker ausgegeben und so Münchner Rentner um zehntausende Euro gebracht – nun müssen sie sich vor Gericht verantworten.
| AZ/dpa
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Die drei Angeklagten verbergen ihre Gesichter beim Prozessauftakt im Landgericht München.
Die drei Angeklagten verbergen ihre Gesichter beim Prozessauftakt im Landgericht München. © Tobias Hase/dpa

München - Im Prozess gegen falsche Handwerker vor dem Landgericht München I haben die drei Angeklagten am Dienstag gestanden – und einen vierten Mann schwer belastet. Alle drei entschuldigten sich zum Prozessauftakt bei ihren Opfern: "Es tut mir leid. Ich mach das nicht mehr", sagte einer.

Drei Männer betrogen Rentner

Der vierte Mann sei einer der "Rädelsführer" der Gruppe gewesen. Die drei Männer hatten sich laut Anklage unter dem Vorwand, als Handwerker Leitungen kontrollieren zu müssen, Zugang zu den Wohnungen zahlreicher älterer Menschen verschafft, sie abgelenkt und bestohlen.

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Über 50.000 Euro erbeutet

Eine 84-Jährige sollen sie laut Staatsanwaltschaft beispielsweise um Schmuck im Wert von 10.000 Euro gebracht haben, einer 79-Jährigen Geld und Wertgegenstände mit einem Gesamtwert von 15.000 Euro. Einer 94-Jährigen stahlen sie laut Anklage sogar 30.000 Euro. Die drei Männer (24, 31 und 48 Jahre alt) sind wegen schweren Bandendiebstahls angeklagt.

Die Betrugsmasche der falschen Handwerker ist bekannt und verbreitet. Die Münchner Polizei rät, niemals Unbekannte in die Wohnung zu lassen und Angaben durch telefonische Nachfrage bei den zuständigen Firmen beziehungsweise Behörden zu überprüfen.

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