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Erste Reisende aus Dubai zurück: Sonderflug von Emirates landet am Flughafen München

Reise-Chaos wegen Nahost-Konflikt: Tausende deutsche Urlauber sitzen fest. Am späten Dienstagabend landete ein erster Flieger aus Dubai am Flughafen München. Eine wartende Familie berichtet der AZ vom Glück im Unglück.
AZ/dpa, Lisa Marie Albrecht |
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Tui-Gäste sollen aus der Golfregion heimfliegen. (Symbolbild)
Tui-Gäste sollen aus der Golfregion heimfliegen. (Symbolbild) © Julian Stratenschulte/dpa
München

Sonderflug von Emirates aus Dubai landet in München

Update um 22:09 Uhr: Am Münchner Flughafen kam am Abend eine Sondermaschine von Emirates aus Dubai an. Auf den Flug "EK 8051" wartete auch eine Familie aus Forchheim – und auf ihre zwei Kinder Lena und Felix, die nach dem Thailand-Urlaub zunächst nicht mehr nach Deutschland konnten.

Warten auf Tochter und Schwester:  Lara Gügel (r.) und ihr Vater Stefan mit ihrem selbst gebastelten Plakat am Münchner Flughafen.
Warten auf Tochter und Schwester: Lara Gügel (r.) und ihr Vater Stefan mit ihrem selbst gebastelten Plakat am Münchner Flughafen. © Heinrich Ueberall

"Nach zwei Stunden Besetztzeichen und einer Stunde Warteschleife" habe sie den Flug von Deutschland aus umbuchen können, erzählte Mutter Tanja Gügel der AZ. "Die ganze Familie hat über die Hotline versucht, den Flug umzubuchen."

Die Kinder seien in einem Hotel untergekommen. "Panisch" seien sie nicht gewesen. Und weiter: "Das war ein Glücksmoment gestern." Und auch der Moment des Wiedersehens werde "sehr emotional", erwartete Gügel, die mit ihrer Familie bereits anderthalb Stunden vor der Ankunft auf ihre Kinder wartete – mit einem selbst gebastelten Plakat zur Begrüßung. 

Ursprünglicher Artikel vom 03. März, 12:55 Uhr: Eine Sondermaschine der Fluggesellschaft Emirates mit deutschen Urlaubern an Bord ist von Dubai aus in Richtung München unterwegs. Der Flug "EK 8051" ist inzwischen nach Angaben auf der Seite des Flughafens München gestartet und wird dort gegen 20.50 Uhr erwartet. 

An Bord sind nach Angaben eines Sprechers des Reisekonzerns Tui unter anderem rund 200 Tui-Gäste. Wie genau die Plätze durch die Airline vergeben wurden, war zunächst nicht bekannt. 

Bayerisches Rotes Kreuz mit Krisenintervention vor Ort

"Zur Unterstützung der Ankommenden sind Kräfte der Psychosozialen Notfallversorgung (PSNV) des BRK im Einsatz", teilte der Sprecher des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK), Sohrab Taheri-Sohi, der AZ am Dienstag mit. "Sie stehen vor Ort bereit, um Reisende bei Bedarf psychosozial zu betreuen und Gespräche anzubieten". Die Inanspruchnahme sei freiwillig. Das Unterstützungsangebot richte sich an alle Betroffenen, "die eine Begleitung oder stabilisierende Hilfe wünschen".

Die Tui-Touristen seien mit Bussen von Abu Dhabi, wo sie auf einem Kreuzfahrtschiff im Hafen festsaßen, zum Flughafen nach Dubai gebracht worden, so der Tui-Sprecher. Auf zwei Kreuzfahrtschiffen warteten insgesamt rund 5000 Gäste des Reiseveranstalters in der Golfregion auf ihre Heimreise.

Tui-Flugzeuge im "standby"-Modus

Geplant sei, die Urlauber mit Partner-Airlines wie Emirates, Qatar Airways und Etihad nach Deutschland zurückzubringen, hatte Vorstandschef Sebastian Ebel im Programm von n-tv gesagt. Zudem stünden eigene Flugzeuge von Tui Fly "standby" bereit, sobald es eine Erlaubnis gebe, dorthin zu fliegen und Kunden möglichst zügig abzuholen.

Tui verfüge über rund 120 Flugzeuge, die aber keine Verkehrsrechte für die Region hätten, ergänzte der Tui-Sprecher. Derzeit liefen Gespräche mit der Bundesregierung unter Beteiligung auch anderer Airlines und Reiseveranstalter, wie zusätzliche Kapazitäten bereitgestellt werden könnten, um Deutsche zurückzuholen. 

Tui-Vorstandschef Ebel hat die Rückholung von Tui-Gästen angekündigt. (Archivbild)
Tui-Vorstandschef Ebel hat die Rückholung von Tui-Gästen angekündigt. (Archivbild) © Julian Stratenschulte/dpa

Rund 30.000 Kunden deutscher Reiseveranstalter sitzen fest

Wegen der Eskalation des Nahost-Konflikts seit dem Wochenende sitzen Zehntausende Menschen fest, die im Nahen Osten Urlaub machen oder einen der dortigen Flughäfen als Drehkreuz nutzen wollten. Viele Staaten haben ihren Luftraum geschlossen, Kreuzfahrtschiffe liegen in Häfen fest. 

Israel und die USA hatten am Samstagfrüh Luft- und Raketenangriffe auf den Iran begonnen, bei denen Staatsoberhaupt Ajatollah Ali Chamenei getötet wurde. Teheran reagierte mit Gegenangriffen auf Israel sowie Ziele in der Golfregion.

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  • Newi83 vor 2 Stunden / Bewertung:

    Es braucht größere Kreuzfahrtschiffe mit 10000, 15000 Passagieren für den schöneren Individualurlaub.

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