Erneuter Lufthansa-Streik: Hunderte Flüge fallen in München aus

Nach den Pilotinnen und Piloten streikt nun das Kabinenpersonal bei der Lufthansa. Erneut fallen zahlreiche Flüge aus. Und ein Ende der Streikwelle ist so schnell nicht in Sicht.
AZ/dpa |
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Nach den Pilotinnen und Piloten streikt nun das Kabinenpersonal bei der Lufthansa. (Archivbild)
Nach den Pilotinnen und Piloten streikt nun das Kabinenpersonal bei der Lufthansa. (Archivbild) © Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Der Streik des Kabinenpersonals bei der Lufthansa sorgt erneut für viele Ausfälle am Flughafen München. Es sei komplett ruhig am Terminal 2, sagte eine Flughafensprecherin. Das Terminal 2 wird in München von der Lufthansa und ihren Partner-Airlines genutzt.

Von den 880 geplanten Starts und Landungen am Mittwoch am Terminal 1 und 2 seien 380 abgesagt worden, sagte die Sprecherin weiter. Angaben zu möglichen Flugausfällen am Donnerstag konnte sie noch nicht machen. Das betrifft allerdings alle Airlines, gesonderte Zahlen für die vom Streik betroffenen Flüge der Lufthansa-Gruppe nannte der Flughafen nicht. 

Gewerkschaften sehen keine Bewegung in den Tarifverhandlungen

Die Kabinengewerkschaft Ufo hatte die Flugbegleiterinnen und Flugbegleiter von Lufthansa und Cityline zu dem zweitägigen Ausstand an den Flughäfen München und Frankfurt am Main aufgerufen. Dieser startete am Mittwoch um 00.01 Uhr und soll bis Donnerstag 23.59 Uhr gehen. 

Die Arbeitgeberseite habe keine Bewegung gezeigt, hieß es zur Begründung von Ufo. "Weiterhin liegt kein verhandlungsfähiges Angebot zu unseren Forderungen zu einem neuen Manteltarifvertrag vor."

Bereits am Montag und Dienstag hatten die Pilotinnen und Piloten bei der Lufthansa gestreikt. An Deutschlands zweitgrößtem Airport in München wurden in der Folge zahlreiche Flüge annulliert. Bereits am Donnerstag und Freitag planen die Piloten, ihre Arbeit erneut niederzulegen.

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  • Candid gerade eben / Bewertung:

    Diese beiden Gewerkschaften (Ufo für das Kabinenpersonal und Cockpit für die Piloten) wird es wohl in naher Zukunft nicht mehr in dieser Größe und damit Bedeutung geben.

    Der Lufthansa Konzern wird sich sicher bald mit diesen beiden Gewerkschaften einigen damit wieder Ruhe im Stall einkehrt.
    Der Zeitplan der geplanten Auslagerungen wird jetzt gewaltig geändert damit noch schneller die "neuen" Fluggesellschaften die Strecken übernehmen können.

    Ufo und Cockpit wird dann wohl selbst einen Sozialplan für ihr eigenes Personal aufstellen müssen.

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