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Entdeckungsreise durch sechshundert Jahre Kunstgeschichte

50 Aussteller, 100. Jubiläum, älteste Antiquitätenmesse Süddeutschlands – vom 16. bis 24.10. feiert im Haus der Kunst die KUNST&ANTIQUITÄTEN MÜNCHEN sich und die Kunst.
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Historische Möbel, seltene Uhren, hochkarätiger Schmuck, feinstes Kunsthandwerk, antike Graphiken, qualitätsolle Gemälde: Die 100. KUNST&ANTIQUITÄTEN ist ein El-dorado für Entdecker und Kunstliebhaber – alters- und geldbeutelunabhängig.
Historische Möbel, seltene Uhren, hochkarätiger Schmuck, feinstes Kunsthandwerk, antike Graphiken, qualitätsolle Gemälde: Die 100. KUNST&ANTIQUITÄTEN ist ein El-dorado für Entdecker und Kunstliebhaber – alters- und geldbeutelunabhängig. © Aussteller KUNST&ANTIQUITÄTEN

Im Münchner Kulturherbst zwischen Ende September und dem Beginn der Adventszeit gibt es immer viel zu entdecken: Opern- und Theaterpremieren, neue Ausstellungen in den Museen, Galerien stellen ihr neues Programm vor und die KUNST&ANTIQUITÄTEN MÜNCHEN lädt ins Haus der Kunst zu einer Entdeckungsreise durch die Kunstgeschichte: Die 50 Aussteller aus Deutschland, Österreich, Frankreich und den Niederlanden offerieren Kunst, Kunstkammerobjekte, Raritäten und so manches kuriose Stück.

Der neue Messevorstand (v.l.n.r.): Miroslav Kutnjak (2. Vorstand), Martin Puch (1. Vorstand), Margarete Pachmann (Kassenwartin), Michael Vogt (Schriftführer).
Der neue Messevorstand (v.l.n.r.): Miroslav Kutnjak (2. Vorstand), Martin Puch (1. Vorstand), Margarete Pachmann (Kassenwartin), Michael Vogt (Schriftführer). © Kunst und Antiquitäten

Kunst aus sechs Jahrhunderten

Wir haben uns vorab bei einigen Ausstellern umgesehen. Fazit: Besucher und Besucherinnen können sich auf diese Entdeckungsreise durch die Kunstgeschichte freuen! Das Beste vorab: Es ist für jeden Geldbeutel etwas dabei. Und nahezu alle der ausgestellten Kunstobjekte vertragen sich hervorragend mit moderner Einrichtung.

Nain - Zentralpersien, ca. 1890 - Feinste Manufakturarbeit, wahrscheinlich höfische Bestellung, 310 x 430 cm 
Preis 180.000 Euro (Bagherpur, Stand 8)
Nain - Zentralpersien, ca. 1890 - Feinste Manufakturarbeit, wahrscheinlich höfische Bestellung, 310 x 430 cm Preis 180.000 Euro (Bagherpur, Stand 8) © Kunst und Antiquitäten

Herbst des Mittelalters

Unsere Reise beginnt im Herbst des Mittelalters. Eines der ältesten Stücke auf der Messe dürfte bei Axel Wieland (Stand 40) zu sehen sein: ein ausdrucksstark geschnitztes Corpus-Christi-Fragment aus Italien. Entstanden um die Wende vom 14. zum 15. Jahrhundert, besticht es durch seine porzellanartig schimmernde Originalfassung. Nur rund hundert Jahre jünger ist die Madonna aus Burgund datiert, die Markus Strassner (Stand 20) präsentiert.

Giambattista Maganza il Giovane (1577 Vicenza – 1617), Allegorie auf die freien Künste, Venedig um 1600 Federzeichnung in brauner Tusche über Kohle oder schwarzer Kreide, in Braun laviert, auf blauem Papier. (H.W. Fichter, Stand 5)
Giambattista Maganza il Giovane (1577 Vicenza – 1617), Allegorie auf die freien Künste, Venedig um 1600 Federzeichnung in brauner Tusche über Kohle oder schwarzer Kreide, in Braun laviert, auf blauem Papier. (H.W. Fichter, Stand 5) © Kunst und Antiquitäten

Auf zu neuen Ufern. Die Renaissance

Reiseziele der Renaissance eröffnet Bernhard Pfeiffer (Stand 37) mit seinem Kabinettschränkchen aus aus dem Nürnberg des späten 16. Jahrhunderts.

Museales Kabinett Wenzel Jamnitzer (1507/1508 Wien – 1585 Nürnberg), Ende 16. Jh. Ebenholzfurnierter Korpus, mit ziselierten, feuervergoldeten Kupferblechen dekoriert. (Bernhard Pfeiffer, Stand 37)
Museales Kabinett Wenzel Jamnitzer (1507/1508 Wien – 1585 Nürnberg), Ende 16. Jh. Ebenholzfurnierter Korpus, mit ziselierten, feuervergoldeten Kupferblechen dekoriert. (Bernhard Pfeiffer, Stand 37) © Kunst und Antiquitäten

Zeitgleich entstanden ist die „Allegorie mit Juno und Saturn“ aus der sog. Jacob de Backer-Gruppe in Öl auf Eichenholz, das die Galerie Puch (Stand 12) marktfrisch vorstellt.

Allegorie mit Juno und Saturn - Aus der sog. Jacob de Backer-Gruppe, 1570-1600, Ol auf Eichenholz, 66,2 x 49,5 cm. (Galerie V. Puch, Stand 12)
Allegorie mit Juno und Saturn - Aus der sog. Jacob de Backer-Gruppe, 1570-1600, Ol auf Eichenholz, 66,2 x 49,5 cm. (Galerie V. Puch, Stand 12) © Kunst und Antiquitäten

Maskulin vs. Feminin: Barock und Rokoko

Barock streng und doch lebensfreudig: der dekorative Fayence-Obelisk, den Herold Neupert (Stand 46) zeigt. Das mit blauen Blumen und Ornamenten übersäte Objekt entstand um 1730/1740 in Nürnberg.

Seltener Obelisk, Nürnberg um 1730/1740, Fayence, Blumen und Ornamente in blauer Scharffeuerfarbe. (Herold Neupert, Stand 46)
Seltener Obelisk, Nürnberg um 1730/1740, Fayence, Blumen und Ornamente in blauer Scharffeuerfarbe. (Herold Neupert, Stand 46) © Kunst und Antiquitäten

Ein Porträt in Öl eines kleinen Mädchens mit Hund aus der Werkstatt von Jean-Baptiste Greuze aus der Zeit um 1770 markiert den Übergang vom höfisch-femininen Rokoko zur naturalistischen Darstellung bürgerlicher Idyllen. Zu sehen bei Michael Vogt (Stand 11).

Erhaben vs. innig: Klassizismus und Biedermeier

Die Rückbesinnung auf die Formensprache der Antike nach der französischen Revolution von 1789 kommt in zwei Varianten: dem aristokratisch-herrschaftlichen Klassizismus und dem bürgerlich-tugendsamen Biedermeier.

Äußerst rare Pariser Streitwagen-Pendule mit dem Gespann des Hippolytos. (Christoph Linckersdorff, Stand 3 A)
Äußerst rare Pariser Streitwagen-Pendule mit dem Gespann des Hippolytos. (Christoph Linckersdorff, Stand 3 A) © Kunst und Antiquitäten

Christoph Linckersdorff (Stand 3 A) zeigt mit dem „Gespann des Hippolytos“ eine antikisierendes Streitwagen-Pendule aus dem Empire. Schlicht und die Wohnkultur des Biedermeier reflektierend hingegen das Globustischchen aus der Zeit um 1820, das Sami Hawari (Stand 24) präsentiert.

Repräsentatives Halbglobus-Tischchen, Süddeutschland um 1820, Nussbaum furniert, Innenleben mit Ahornholz, Ebenholz-Einlegearbeiten. Innen Fächer und Geheimfach. (Sami Hawari, Stand 24)
Repräsentatives Halbglobus-Tischchen, Süddeutschland um 1820, Nussbaum furniert, Innenleben mit Ahornholz, Ebenholz-Einlegearbeiten. Innen Fächer und Geheimfach. (Sami Hawari, Stand 24) © Kunst und Antiquitäten

Bürgerlicher Prunk: Historismus und frühes 20. Jahrhundert

Historistisches Kunsthandwerk (und auch des Art déco) vom Feinsten zeigen Dr. Birbaumer & Eberhardt (Stand 21) mit ihrem großen Pokal aus Silber und Nautilusmuschel aus der Zeit um 1890. Vom Sujet her noch historistisch, in der Ausführung jedoch bereits in Richtung Jugendstil gehend: „Walküre“, eine Wiener Bronze-Skulptur aus der Zeit um 1900, die Josip Kutnjak (Stand 49) vorstellt.

Wiener Bronze-Skulptur „Walküre“, um 1900. (Josip Kutnjak, Stand 49)
Wiener Bronze-Skulptur „Walküre“, um 1900. (Josip Kutnjak, Stand 49) © Kunst und Antiquitäten

Die Schatzinseln: Schmuck & Vintage

Eingesprenkelt in den Entdecker:innenparcours durch den Haus-der-Kunst-Westflügel sind Schmuck- und Vintage-Schatzinseln – etwa das Kunsthaus Nüdling (Stand 25), „The old Treasury“ (Stand (42), „Art & Antique Jewelry“ (Stand 19) oder Traute Conrad (Stand 38) mit Vintage-Jewelry und -Bags von Chanel und Hermès.

Art-déco-Diamantbrosche um 1920/1930 mit insgesamt 21,6 ct, Platin. Mittelstein: 1 Diamant von 1,2 ct, 34 Baguettes (zusammen 6,4 ct) sowie 252 Brillanten (zusammen 14,0 ct). (Kunsthaus Nüdling, Stand 25)
Art-déco-Diamantbrosche um 1920/1930 mit insgesamt 21,6 ct, Platin. Mittelstein: 1 Diamant von 1,2 ct, 34 Baguettes (zusammen 6,4 ct) sowie 252 Brillanten (zusammen 14,0 ct). (Kunsthaus Nüdling, Stand 25) © Kunst und Antiquitäten

Den Bogen von der Antike in die Gegenwart schlägt Ortrud Müller-Heffter (Stand 36) mit ihrem Schmuck aus antiken Originalteilen. Hier begeistert ein Halsschmuck in Gold mit antikem römischen Spielstein, Millefiori-Glas und grünem Turmalin.

Am Ende dieser Reise durch die Kunstgeschichte können sich die Entdecker:innen in den französischen Art-déco-Sesseln von Coloneum Antik (Stand 50) erholen oder sie kehren zurück zu Stand 1 von Galerie Rudolf und lassen Werke der Klassischen Moderne auf sich wirken – etwa Aquarelle von Alexej von Jawlensky und Emil Nolde oder von Pablo Picasso die Keramikplastik „Chouette“.

Weitere Informationen finden Sie hier:

www.kunst-antiquitaeten.de

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