Ekel-Aktion: Betrunkener bespritzt Reisende mit seinem Blut – Polizei sucht Zeugen

Ende Juni belästigt ein 28-Jähriger mehrere Reisende am Hauptbahnhof und bespritzt einige von ihnen mit seinem Blut. Nun sucht die Polizei nach einer unbekannten Mutter als Zeugin.
von  André Wagner
Die Bundespolizei sucht eine unbekannte Zeugin, die am Hauptbahnhof von einem Mann mit Blut bespritzt wurde.  (Symbolbild)
Die Bundespolizei sucht eine unbekannte Zeugin, die am Hauptbahnhof von einem Mann mit Blut bespritzt wurde. (Symbolbild) © Sven Hoppe/dpa

Bereits am 24. Juni hat ein 28-Jähriger am Hauptbahnhof München für Ekelmomente gesorgt. Zuerst soll der stark alkoholisierte Mann aus einer Bäckerei im U-Bahnbereich eine Getränkeflasche gestohlen haben. Kurz darauf geriet er in einen verbalen Streit mit dem Mitarbeiter eines anderen Lebensmittelgeschäfts, woraufhin er des Ladens verwiesen wurde, so die Polizei.

Im Anschluss daran lief der 28-Jährige durch das Zwischengeschoss des Hauptbahnhofes und belästigte mehrere Reisende. Dabei bespritzte er einige von ihnen mit dem Blut aus einer offenen Wunde an einem seiner Finger. Betroffene Personen bemerkten Blutspritzer an ihrem Körper und ihrer Kleidung.

Betrunkener bespritzt Reisende mit seinem Blut

Im Anschluss an diese Ekelaktion setzte sich der Mann auf den Boden im Zwischengeschoss, wo er von Einsatzkräften der Bundespolizei und Mitarbeitern der DB Sicherheit angetroffen wurde. Für die polizeilichen Maßnahmen wurde der Betrunkene zur Dienststelle der Bundespolizei gebracht. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen und der medizinischen Versorgung wurde der 28-Jährige wieder auf freien Fuß gesetzt. 

Bei einer anschließenden Videoauswertung stellten die Einsatzkräfte fest, dass sich unter den betroffenen Personen auch eine Mutter mit ihrem Kind und eine weitere bislang unbekannte Geschädigte befanden.

Polizei sucht nach einer unbekannten Mutter als Zeugin

Gegen den 28-Jährigen wird nun wegen Diebstahls, Beleidigung und Belästigung der Allgemeinheit ermittelt. Zu diesem Zweck sucht die Bundespolizei jetzt nach der unbekannten Mutter sowie weiteren möglicherweise betroffenen unbekannten Personen. Hinweise nimmt die Bundespolizeiinspektion München unter der Telefonnummer 089 515550-0 entgegen.

merken
Nicht mehr merken
X

Sie haben den Inhalt der Merkliste hinzugefügt.