Eisbachwelle nach Testversuchen wieder verschwunden – Surfer ziehen ab
Update 12.45 Uhr: Matthias Schmidt von der IGSM, der hier bei den Vorversuche von IGSM und SCM unter Leitung von Robert Meier-Staude an der Eisbachwelle dabei ist, erklärt der AZ vor Ort: "Das war ein erfolgreicher Tag, wir sind zufrieden. Wir haben verschiedene Geometrien ausprobiert – manches hat funktioniert, anderes nicht." Mit der aktuellen Gesamtsituation, dass hier derzeit nicht gesurft werden kann, seien die Surfer "natürlich nicht zufrieden". Die Versuche sind nun abgeschlossen, die Surfer ziehen ab, und die Welle steht vorerst nicht mehr.

Erstmeldung 19. Februar, 11.20 Uhr: Überraschende Wende an der Eisbachwelle: Seit Donnerstagvormittag rollt die Welle im Englischen Garten wieder. Erst vergangene Woche hatte die Stadt München das Surfen per Allgemeinverfügung komplett untersagt. Die Entscheidung hatte beim Surf Club München und in der Community für scharfe Kritik gesorgt und die Ankündigung einer Demonstration nach sich gezogen. Nun läuft überraschend ein offizieller Versuch im Wasser.

Die Surfer hatten in einem offenen Brief betont, sie hätten bei Gesprächen im Rathaus nie ein Surfverbot gefordert, und die sofortige Aussetzung der Verfügung vom 10. Februar 2026 verlangt. Das Referat für Klima- und Umweltschutz widersprach dieser Darstellung. Für den 1. März ist eine Demo unter dem Motto "Wir wollen wieder surfen dürfen!" geplant, zu der 500 bis 1000 Teilnehmende erwartet werden.
Strömungsexperte vor Ort
Vor Ort begleitet am Donnerstag auch Strömungsexperte Robert Meier-Staude den Testlauf. Wie lange die Welle nun wieder freigegeben bleibt und welche Konsequenzen der Versuch hat, ist noch offen. Weitere Informationen folgen in Kürze.
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