Einer war bis zu 130 km/h zu schnell: Polizei stoppt zwei Raser mitten in der Stadt
Da hatten es zwei BMW-Fahrer am Freitag wohl ziemlich eilig. Gegen 22.30 Uhr war eine Streife der Münchner Verkehrspolizei auf der Effnerstraße unterwegs, als ihr zwei BMWs ins Auge fielen, die im 60er-Bereich mit etwa 75 km/h unterwegs waren. An einer roten Ampel blieben, die beiden BMW zunächst nebeneinander stehen, als die Ampel auf Grün umschaltete, traten die beiden Fahrer tüchtig aufs Gaspedal.
Bei den beiden Fahrern handelte es sich um einen 25-jährigen griechischen Kfz-Techniker aus München sowie einen 22-jährigen deutschen Azubi mit Wohnsitz in Ingolstadt.
Stadtauswärts waren die Fahrzeuge dann deutlich über der zugelassenen Geschwindigkeit unterwegs, der 22-Jährige soll auf 130, der 25-Jährige laut Polizeiangaben sogar auf 190 km/h beschleunigt haben, also dreimal schneller als an dieser Stelle erlaubt.
Die Verkehrspolizisten nahmen die Verfolgung der beiden Raser auf, schalteten dabei das Blaulicht ein und versuchten die beiden BMW einer Verkehrskontrolle zu unterziehen. Nach kurzer Zeit gingen die beiden Raser vom Gas und brachten ihre Fahrzeuge zum Stehen.
Mit 190 km/h auf der Effnerstraße unterwegs
Bei der anschließenden Polizeikontrolle stellten die Beamten fest, dass an beiden Fahrzeugen technische Veränderungen vorgenommen wurden, die zur Folge haben, dass bei beiden BMW die Betriebserlaubnis erloschen war.
Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wurden den beiden Rasern die Führerscheine abgenommen und die beiden Fahrzeuge (BMW M5 und BMW 540i) beschlagnahmt.
Gegen das flotte Duo, das auch Halter des jeweiligen BMWs ist, wird nun unter anderem wegen des Verdachts eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens ermittelt.


