Eine Schönheit mit Makel

Langsam aber sicher nähert sich die Modernisierung des Stachus-Untergeschoss ihrem Ende. Nur die Treppen-Sanierung wird noch bis Mitte nächsten Jahres dauern. Das Design ist futuristisch, die Aufwertung enorm. Wenn da nur nicht das Problem mit dem Boden wäre...
von  Abendzeitung
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Illustration © Ronald Zimmermann

MÜNCHEN - Langsam aber sicher nähert sich die Modernisierung des Stachus-Untergeschoss ihrem Ende. Nur die Treppen-Sanierung wird noch bis Mitte nächsten Jahres dauern. Das Design ist futuristisch, die Aufwertung enorm. Wenn da nur nicht das Problem mit dem Boden wäre...

Im Moment ist das neu gestaltete Einkaufszentrum eine Schönheit mit Makel.

Rückblick: Es begann im vergangenen Jahr in der so genannten C-Passage. Dort war der Terrazzo-Estrich zuerst ausgegossen worden. Innerhalb kürzester Zeit bildeten sich Risse (AZ berichtete). Von da ab begann die Tüftelei. Wie kann die Rezeptur verbessert werden? Wie können hässliche Sprünge verhindert werden? In anderen Teilen gelang der Bodenbelag besser, aber ganz gelöst ist das Problem immer noch nicht.

In der C-Passage – also da, wo die größten Risse entstanden sind – ist zwar schon nachgearbeitet worden. Aber: „Wir sind im Moment immer noch nicht richtig zufrieden“, sagt Brigitte Reibenspies von der LBBW Immobilien.

Inzwischen sind zwei Gutachten angefertigt worden – ein drittes ist noch in der Mache. Das Ergebnis wird Ende dieses Monats erwartet. „Darin soll es auch einen Vorschlag geben, wie wir weiter verfahren können“, sagt Brigitte Reibenspies. So lange soll jetzt erstmal abgewartet werden.

Dass der Boden wieder rausgerissen und ganz neu gemacht wird, ist unwahrscheinlich. Davor müssen die Geschäftsleute, die sich im Stachus-Untergeschoss angesiedelt haben, wohl keine Angst haben. Außerdem heißt es bei der LBBW Immobilien: „Wenn das Gutachten sagt, eine Sanierung ist möglich, dann würde die nachts stattfinden.“

Julia Lenders

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