Eine Bande tauscht Kinderpornos im Netz

Über 33 Stunden Videomaterial mit Kinderpornos waren auf seinen Computern: Jetzt gesteht der 45-jährige Angeklagte vor Gericht - ihm drohen fünf Jahre Gefängnis.
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Stephan B. (45) ist süchtig nach Kinderpornos.
th Stephan B. (45) ist süchtig nach Kinderpornos.

München - Unfassbar: Über 33 Stunden Videomaterial mit Kinderpornos und 2003 Fotos auf denen Minderjährige Sex mit Männern haben, hatte Stephan B. (45) auf seinen beiden Privat-Computern gespeichert. Das Material tauschte und teilte er mit 600 Mitgliedern im Internetforum „Dreamboard“. Jetzt steht der Versicherungskaufmann wegen bandenmäßiger Verbreitung von kinderpornographischen Schriften vor dem Münchner Landgericht.

„Wenn ich von der Arbeit kam, saß ich fast die ganze Nacht vor dem Computer“, sagte B., der über seinen Anwalt Bernhard Beer ein umfassendes Geständnis ablegte. Im Gegenzug sicherte ihm der Vorsitzende Richter Reinhold Baier zu, dass das Strafmaß nicht über fünf Jahre Gefängnis gehen wird. Die Pädophilen trafen sich auf dem Board im „Super-VIP-Bereich“. Der war vor der Polizei besonders geschützt. Der Server soll irgendwo in Osteuropa gestanden haben.

Täglich stellten sie Links zu Kinderpornos mit einem Vorspann ins Netz. Mit einem Passwort konnte man sich dann das vollständige Material im VIP-Bereich runterladen. Der geschiedene Angeklagte ist Vater einer Tochter. Er will in Haft noch eine Therapie machen. Heute sollen ein Gutachter und ein Ex-„Dreamboard“-Mitglied aussagen.

 

 

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