Einbrüche in München und Grünwald: Täter vor Gericht

Einbrecher erbeuten im Dezember 2018 Schmuck und Uhren in München und Grünwald. Ein 44-Jähriger gesteht, ein Komplize leugnet eine Tatbeteiligung. 
| AZ/jot
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Vor Prozessbeginn: die drei Angeklagten.
Petra Schramek Vor Prozessbeginn: die drei Angeklagten.

München – Sie kamen über die Terrasse. Aleksander P. brach laut Anklage am 8. Dezember 2018 mit einem Komplizen in eine Münchner Wohnung ein – und machte bei der Durchsuchung der Räume reiche Beute.

Der 44-Jährige fand teure Uhren und Schmuck sowie Handtaschen, Schuhe und Mäntel von Nobelmarken. Der Gesamtwert der Beute: fast 100.000 Euro. Auch bei einem zweiten Einbruch am selben Tag, diesmal in Grünwald, wurden die Einbrecher fündig. Die Beute: Schmuck und Uhren im Wert von 28.000 Euro. Auch in diesem Fall war die Terrassentür aufgehebelt worden.

Täter gesteht vor Gericht: Geldnot als Motiv

Anwalt Thomas Pfister erklärt Am Montag, dass sein Mandant die Taten zugebe und 20.000 Euro Wiedergutmachung leisten werde. Aleksander P. erklärt, dass er sich in Geldnot befand und deshalb zum Einbrecher wurde.

Neben ihm haben zwei mutmaßliche Komplizen auf der Anklagebank Platz genommen. Doch zumindest einer von ihnen will mit der Sache nichts zu tun haben. Er habe Wertsachen aus der Beute gutgläubig weitergeleitet. Mehr nicht. Der Prozess wird fortgesetzt.

Lesen Sie hier: Prozess in München - Streit an Bushaltestelle eskaliert

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