Einbrüche in München: Fette Beute und lange Gesichter

Drei Einbrüche über Silvester beschäftigen die Polizei. In einem Fall wurden fünf Einbrecher festgenommen – ausgerechnet die hatten aber gar nichts geklaut.
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Die Diebe kamen über aufgehebelte Balkontüren in die Wohnungen.
Frank Rumpenhorst/dpa Die Diebe kamen über aufgehebelte Balkontüren in die Wohnungen.

München - Über das Silvesterwochenende haben in München einige Einbrecher die Urlaubssituation ausgenutzt und zugeschlagen.

In der Eduard-Schmid-Straße in der Au haben Einbrecher am 1. Januar um 4.30 Uhr die Balkontür einer Wohnung im Hochparterre aufgehebelt und sind so in die Wohnräume eingestiegen. Dort stahlen sie Gegenstände im Wert von mehreren zehntausend Euro. Sie entkamen anschließend unerkannt. Die Polizei sucht nun nach Zeugen (Tel.:089/2910-0). 

Bewohner im Urlaub – Schmuck weg

Bei einem Reihenhaus in Pasing gingen die Täter ähnlich vor: Sie stemmten die Balkontür des Hauses "Am Stadtpark" gewaltsam auf und durchsuchten in aller Ruhe doe Räume. Auch hier machten sie ordentlich Beute: Schmuck im Wert von mehreren tausend Euro. 

Die Hausbewohner waren über Silvester ausgeflogen und bemerkten den Diebstahl nach der Rückkehr. Wer im Zeitraum zwischen 29. Dezember und 1. Januar etwas Verdächtiges beobachtet hat, soll sich ebenfalls an die Polizei wenden. 

Fünf Burschen brechen in Büro ein

In Bogenhausen brachen Diebe an Silvester in ein Bürogebäude in der Daglfingerstraße ein. Gegen 3.30 Uhr zerschlugen sie die Scheibe eines Fensters. Ein Passant wurde auf die fünf Männer aufmerksam und verständigte die Polizei. 

Nachdem die fünf Männer mit dem Bürogebäude fertig waren, versuchten sie noch einen Zigarettenautomat mit Fußtritten zu demolieren. Anschließend flüchteten sie in die Ostpreußenstraße, wo sie von der Polizei geschnappt wurden. Die drei Burschen, drei 17-Jährige, ein 18-Jähriger und ein 20 Jahre alter Mann wurden festgenommen. Wie die Polizei feststellen musste, hatten sie das Bürogebäude jedoch ohne Beute verlassen. Auch am Zigarettenautomaten war kein Schaden entstanden. 

Alle fünf wurden nach der Vernehmung entlassen, die Minderjährigen an ihre Eltern übergeben. Sie müssen sich nun wegen Einbruchs verantworten. 

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