Einbrecher schlägt zu: Vermieterin ist ihren Goldschatz im Safe los
Zu Beginn des neuen Jahres wollte die Immobilienbesitzerin aus der Nähe von München ein Apartment in einem Mehrfamilienhaus in Straßlach im Landkreis München neu vermieten. Die Wohnung war bereits leer, bis auf einen in eine Wand fest eingebauten Tresor. Und in dem lag ein kleines Vermögen: Goldbarren im Gesamtwert von 40.000 Euro und dazu noch etwa 3000 Euro in bar.
Seit Mitte Dezember stand die Wohnung leer
Die Besitzerin der Wohnung war zuletzt am 13. Dezember in der Wohnung indem Mehrfamilienhaus bei München. Da war der alte Mieter bereits ausgezogen. Die Vorbereitungen für die Neuvermietung sollten beginnen. Am 5. Januar 2026 schaute die 76-Jährige nochmals vorbei, um Fotos von dem Apartment zu schießen. Die wollte sie dazu verwenden, um auf einem Immobilienportal im Internet eine Annonce online zu stellen. Doch so weit kam es nicht mehr.
Der Schock bei der Bearbeitung der Fotos
Als sie am vergangenen Wochenende die Fotos am Computer bearbeiten wollte, fiel ihr etwas auf, was sie in dem Apartment glatt übersehen hatte: Jemand hatte den Safe aufgebrochen. Die Tür zum Safe war nicht mehr verschlossen. In dem Tresor hatte die Frau Goldbarren für 40.000 Euro sowie 3000 Euro in bar deponiert. Beides wollte die 76-Jährige abholen, bevor ein neuer Mieter in die Wohnung in Straßlach einzieht.
Einbruch erst nach mehr als zwei Wochen entdeckt
Der Einbrecher hatte sich nach Polizeiangaben zwischen dem 13. Dezember 2025 gegen 15 Uhr und dem 5. Januar 2026 gegen 23 Uhr gewaltsam über die Terrassentür Zutritt zu dem Apartment verschafft und dann in der leer stehenden Wohnung in aller Ruhe den Tresor aufgebrochen. Die Münchner Kriminalpolizei hat vor Ort umfangreiche Spurensicherungsmaßnahmen durchgeführt. Die weiteren Ermittlungen übernimmt das Kommissariat K 53.
Zeugenaufruf der Polizei:
Wer hat im angegebenen Zeitraum im Bereich der Römerstraße, Prinz-Alfons-Allee, und Grünwalder Straße (Straßlach-Dingharting) Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 53, Tel. 089 2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

