Ein Meer von Rosen: Abschied von Petra Schürmann

Geschmückt mit roten und weißen Rosen steht Petra Schürmanns Sarg in der Wallfahrtskirche von Aufkirchen. Trauernde nehmen Abschied von der Moderatorin. Am Dienstag wird sie beigesetzt - neben ihrer "Püppi".
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Petra Schürmanns Sarg in der Wallfahrtskirche Mariä Himmelfahrt.
dpa Petra Schürmanns Sarg in der Wallfahrtskirche Mariä Himmelfahrt.

AUFKIRCHEN/MÜNCHEN - Geschmückt mit roten und weißen Rosen steht Petra Schürmanns Sarg in der Wallfahrtskirche von Aufkirchen. Trauernde nehmen Abschied von der Moderatorin. Am Dienstag wird sie beigesetzt - neben ihrer "Püppi".

Ein perlmuttfarbener Sarg, rote und weiße Rosen sowie leuchtende Kerzen: Seit Samstag nehmen Trauernde in der kleinen Aussegnungshalle in Aufkirchen am Starnberger See von Petra Schürmann Abschied. Blumensträuße und eine Schale mit Teelichtern wurden vor die Glasscheibe gelegt, auf dem Sarg dahinter türmen sich Unmengen roter Rosen. Die frühere Fernsehmoderatorin und erste deutsche „Miss World“, die in der Nacht zum Donnerstag gestorben war, hält ein Foto und einen Rosenkranz in den Händen. Im Arm hat sie den Teddybär ihrer 2001 gestorbenen Tochter Alexandra Freund.

Neben ihrem „Püppi“, wie sie ihre geliebte Alexandra nannte, und ihrem 2008 gestorbenen Ehemann Gerhard Freund wird Schürmann am kommenden Dienstag (19.1.) im Familiengrab auf dem Friedhof Aufkirchen beerdigt. Dort befindet sie sich in prominenter Gesellschaft. Auch der Schauspieler Heinz Rühmann wurde auf dem ländlichen Friedhof am Starnberger See beigesetzt.

Um 14.00 Uhr wird in der Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt ein Requiem für Schürmann gehalten. „Es wird ein großes Bild von ihr aufgestellt“, beschreibt der Münchner Bestatter Thomas Schmid den Ablauf. „Um den Blumenschmuck sorgt sich ihre Freundin, Prinzessin Ursula von Bayern. Sie kümmert sich um sehr vieles, ein echter Freundschafts- und Liebesdienst.“

Den Trauergottesdienst wird der pensionierte Starnberger Pfarrer Konrad Schreiegg halten, ein alter Freund der Familie. Persönliche Worte werden auch von einem weiteren langjährigen Vertrauten Schürmanns kommen – von Anselm Bilgri, dem ehemaligen Prior von Kloster Andechs.

„Meerstern, ich dich grüße“, wird es durch die kleine Dorfkirche schallen, „das war das Lieblingslied von Petra Schürmann“, erzählt Schmid weiter. Es wurde schon bei den Beerdigungen von Alexandra und Gerhard Freund gespielt. „Damals trugen die Musiker das Lied instrumental vor, diesmal wird es auch von einem Münchner Chor und der Trauergemeinde begleitet.“ Außerdem wird die Sopranistin Felicitas Weathers bei dem Requiem das „Ave Maria“ singen, der Chor das „Hallelujah“ von Händel.

In der Kirche wird ein Kondolenzbuch ausliegen. Die Beerdigung soll nicht abgesperrt werden, alle Fans, Freunde und Nachbarn sollen ihr die letzte Ehre erweisen können. Schürmann war in der Nacht zum vergangenen Donnerstag in ihrem Haus am Starberger See gestorben.

Seit dem Wochenende geben mehrere Medien das Sterbealter Schürmanns nicht mehr mit 74, sondern mit 76 Jahre an. Letzte Klarheit darüber soll es spätestens am Dienstag geben. Wie Bestatter Schmid der dpa sagte, werde das genaue Geburtsdatum auf den dann verteilten Sterbebildchen schwarz auf weiß gedruckt stehen. „In den Todesanzeigen werden Sie darüber nichts finden“, sagte er.

Ingrid Fuchs, dpa

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