Ein letzter Blick von Münchens zweithöchstem Turm

Im Herbst beginnt der Kamin-Abriss des Heizkraftwerks Süd. Doch bevor es soweit ist, durfte die AZ ein letztes Mal auf den 175 Meter hohen Turm an der Schäftlarnstraße. Die beeindruckenden Bilder.
| Patrizia Anderl
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Noch ragt er ganz weit in den Himmel, doch schon bald ist der Turm vom Heizkraftwerk Süd Geschichte.
pa 17 Noch ragt er ganz weit in den Himmel, doch schon bald ist der Turm vom Heizkraftwerk Süd Geschichte.
Das Licht am Ende des Tunnels lässt nur erahnen, wie hoch es hinauf geht.
pa 17 Das Licht am Ende des Tunnels lässt nur erahnen, wie hoch es hinauf geht.
Auf 105 Metern leuchten rote Lichter, auf dem Weg nach oben ließ sich durch das Glas schon ein erster Blick auf die Stadt erhaschen.
pa 17 Auf 105 Metern leuchten rote Lichter, auf dem Weg nach oben ließ sich durch das Glas schon ein erster Blick auf die Stadt erhaschen.
Viel Freiraum blieb beim Aufstieg nicht. Die letzten 30 Meter führte nur eine schmale Leiter nach oben.
pa 17 Viel Freiraum blieb beim Aufstieg nicht. Die letzten 30 Meter führte nur eine schmale Leiter nach oben.
Zwischen den Häusern ist München bunt, besser gesagt grün.
pa 17 Zwischen den Häusern ist München bunt, besser gesagt grün.
Sattes Grün mitten in der Stadt: Isar und Flaucher.
pa 17 Sattes Grün mitten in der Stadt: Isar und Flaucher.
Die hellblauen Banden machen das Trainingsgelände der Sechzger unübersehbar.
pa 17 Die hellblauen Banden machen das Trainingsgelände der Sechzger unübersehbar.
Schräg dahinter ist auch das Trainingsgelände des FC Bayern zu sehen.
pa 17 Schräg dahinter ist auch das Trainingsgelände des FC Bayern zu sehen.
Nur der Olympiaturm ist noch höher als der Kamin vom Heizkraftwerk.
pa 17 Nur der Olympiaturm ist noch höher als der Kamin vom Heizkraftwerk.
Die Theresienwiese, wo der Aufbau fürs Oktoberfest bereits begonnen hat.
pa 17 Die Theresienwiese, wo der Aufbau fürs Oktoberfest bereits begonnen hat.
Die Bavaria hat die Arbeiten fest im Blick.
pa 17 Die Bavaria hat die Arbeiten fest im Blick.
Blick über München. Ganz hinten ist die ADAC-Zentrale zu sehen.
pa 17 Blick über München. Ganz hinten ist die ADAC-Zentrale zu sehen.
Münchens Westend, dank Fraunhofer- und ADAC-Gebäude schnell gefunden.
pa 17 Münchens Westend, dank Fraunhofer- und ADAC-Gebäude schnell gefunden.
Alle Häuser in Reih und Glied und mittendrin das Katholische Pfarramt St. Korbinian.
pa 17 Alle Häuser in Reih und Glied und mittendrin das Katholische Pfarramt St. Korbinian.
Diese beiden Türme sind noch intakt und dürfen stehen bleiben. Sie gehören zu den bestehenden Gas- und Dampfturbinenanlagen. Klicken Sie durch die Bilder vom zweithöchsten Turm Münchens!
pa 17 Diese beiden Türme sind noch intakt und dürfen stehen bleiben. Sie gehören zu den bestehenden Gas- und Dampfturbinenanlagen. Klicken Sie durch die Bilder vom zweithöchsten Turm Münchens!
Auf dem Gelände des Heizkraftwerk Süd herrscht reger Betrieb. Die Bohrungen für die Geothermieanlage laufen auf Hochtouren.
pa 17 Auf dem Gelände des Heizkraftwerk Süd herrscht reger Betrieb. Die Bohrungen für die Geothermieanlage laufen auf Hochtouren.
Doch recht nah beieinander: Das Trainingsgelände des FC Bayern (l.) und des TSV 1860 auf der rechten Seite.
pa 17 Doch recht nah beieinander: Das Trainingsgelände des FC Bayern (l.) und des TSV 1860 auf der rechten Seite.

München - Im Süden erstrahlt der Flaucher in sattem Grün, mittendrin schlängelt sich die Isar durch die Stadt. Im Norden wacht die Bavaria über die Theresienwiese – noch weiter dahinter ragt Münchens höchster Aussichtspunkt, der Olympiaturm (291 Meter), in die Höhe.

Rund 600 Stufen bis zur Spitze

Vom Kamin des Heizkraftwerks Süd bietet sich ein beeindruckender Blick über München. In 175 Metern Höhe, über den Dächern der Stadt, liegt dem Beobachter München quasi zu Füßen.

Um die Spitze von Münchens zweithöchstem Turm zu erreichen, müssen erstmal 150 Meter und rund 600 Stufen bewältigt werden. Kein leichter Aufstieg – auch und vor allem wegen des engen Innenraums.

Doch recht nah beieinander: Das Trainingsgelände des FC Bayern (l.) und des TSV 1860 auf der rechten Seite.
Doch recht nah beieinander: Das Trainingsgelände des FC Bayern (l.) und des TSV 1860 auf der rechten Seite. © pa

Heizkraftwerk-Kamin: Abriss startet im Herbst

1970 wurde der Kamin des Heizkraftwerks Süd gebaut, seit 2018 ist er jedoch nicht mehr in Betrieb. Da er auch nicht anderweitig genutzt werden kann, reißen die Stadtwerke den Turm nun ab.

Die Abrissphase startet im September 2019 und dauert etwa acht Monate. Ein ferngesteuerter Bagger wird wie eine Spinne von oben an der Fassade des Kamins aufgesetzt und bricht dann Stück für Stück das Material unter sich ab. Der Bauschutt landet dann im Inneren des Kamins, wo bereits Container auf den Abtransport warten. Staub und Lärm verursachen die Abrissarbeiten deshalb kaum.

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Die AZ durfte kurz vor dem Abriss nochmal auf den Turm – klicken Sie sich in der Bilderstrecke durch die beeindruckenden München-Bilder.

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