Ein Hochseilgarten im Olympiapark? CSU-Fraktion stellt Antrag

Die CSU-Fraktion hat neue Nutzungen für den Park im Blick: zum Beispiel Klettern.
| Felix Müller
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Boulderern im Park: 2019 fand der Weltcup im Stadion statt.
Boulderern im Park: 2019 fand der Weltcup im Stadion statt. © Lino Mirgeler/dpa

München - Der Olympiapark steckt in der Krise. Keine Konzerte, keine Großveranstaltungen: Der weitgehend ausgefallene Veranstaltungssommer 2020 hat für ein hohes Defizit gesorgt. Gefragt sind neue Ideen für das traditionsreiche Areal.

Höhere Aufenthaltsqualität durch Hochseilgarten?

Und nun prescht die Stadtrats-CSU mit einer solchen Idee vor. Am Montag beantragte sie im Rathaus offiziell, dass die Stadtverwaltung die Errichtung eines Hochseilgartens prüfen soll.

"Wir wollen die Aufenthaltsqualität im Olympiapark durch die Errichtung eines Hochseilgartens auch mit der Prüfung und Zulassung von verschiedenen externen Dienstleistern weiter erhöhen", heißt es in dem Antrag. Ein solcher könne von einem externen Betreiber bereitgestellt werden, "wodurch Pachteinnahmen an die Stadt fließen und ein weiteres Motiv für Münchner und Touristen geschaffen wird, den Olympiapark aufzusuchen".

CSU-Fraktion: "Klettergarten passt hervorragend in den Olympiapark"

Die CSU verweist darauf, dass Bouldern inzwischen auch eine olympische Sportart ist - welche auch bei den European Championships in München 2022 stattfinden soll.

"Bouldern soll olympisch werden", betonte am Montag auch Stadtrat Hans Theiss, "da passt doch ein Klettergarten mit verschiedensten Facetten hervorragend in den Olympiapark."

Hans Theiss (CSU).
Hans Theiss (CSU). © imago/HRSchulz

Der dortige Freizeitwert werde sicher weiter gehoben. "Natürlich müsste sich ein Kletterpark unter dem Aspekt des Denkmalschutzes gut einfügen." Theiss sagte, er sei sicher, dass "sich im weitläufigen Olympiapark ein geeigneter Platz finden lässt".

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Bouldern gilt in München seit Jahren als Trend-Sportart bei jungen Menschen. Die Kletterhalle des DAV in Sendling soll wie berichtet modernisiert und erweitert werden. Daran gab es Kritik - unter anderem, weil eine Freiluftschneise gefährdet sei. Dieses Argument zumindest dürfte gegen den Hochseilgarten im Olympiapark nicht ins Feld geführt werden.

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