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Fünf Tipps für das Wochenende
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Wozzeck (Michael Wolle) und Marie (Michaela Schuster)
az Wozzeck (Michael Wolle) und Marie (Michaela Schuster)

Fünf Tipps für das Wochenende

... eine Operneinführung

Nicht gerade ein Schokoladensoufflé ist das, was uns Alban Berg mit seiner Oper „Wozzeck“ serviert. Doch Gutes schmeckt bekanntlich selten süß und geht auch nicht immer runter wie ein Smoothie. Egal, die Premiere am 11. November wird spannend. Wer neugierig ist und jetzt schon wissen mag, was sich das Regieteam ausgedacht hat, wie die Sänger ticken und der Dirigent: Am Samstag plaudern GMD Kent Nagano, Regisseur Andreas Kriegenburg, die Sänger Michael Volle und Michaela Schuster aus dem Nähkästchen. Staatsopernchef Nikolaus Bachler moderiert.

Nationaltheater, Samstag, 11 Uhr, Dauer: etwa eine Stunde, Eintritt 11 Euro, Karten Tel.2185-1920, www.staatsoper.de

... Figurentheater

Ein illustrer Gast aus dem Norden lässt am heutigen Freitag in München die Marionetten tanzen: Im Stadtmuseum erzählt der Berliner Florian Feisel in Zusammenarbeit mit dem Puppentheater Magdeburg die Geschichte des Ozeanpianisten Novecento. Der hat zwar Zeit seines Lebens das Schiff, auf dem er geboren wurde, nicht verlassen. Aber trotzdem kann er die Zeichen der Zeit lesen und schafft sich mit den 88 Tasten seines Klaviers eine eigene Welt.

„Novecento“, Münchner Stadtmuseum, St.-Jakobs-Platz 1, Freitag, 20 Uhr, Eintr.: 10/7 Euro

... Al Steward

„Year Of The Cat“ – Mitte der 70er katapultierten dieses Album und sein Titelsong Al Steward in die erste Pop-Liga. Und mit „On The Border“ konnte Steward gleich noch einen Über-Hit auskoppeln. Trotzdem eine gemütliche Karriere, denn da war der Musiker schon etwa zehn Jahre im Geschäft. Mit dem bedächtigen „A Beach Full Of Shells“ konnte der Engländer 2005 wieder international die Pop-Welt beeindrucken. „Sparks Of Ancient Light“ heißt das aktuelle Album, erschienen im September dieses Jahres. Mit seinem Folk-Pop taucht Steward hier tief in die Vergangenheit, singt über Lord Salisbury, englischer Premierminister um 1900, und den amerikanischen Präsidenten Dwight D. Eisenhower.

Muffathalle, Zellstraße 4, Sonntag 20.30 Uhr, Eintritt 30 Euro, www.muffathalle.de

... Chormusik

Neu gegründete Chöre haben einen Vorteil: Die Sänger sind unglaublich motiviert. Schon allein deshalb darf man vom Bayerischen Landesjugendchor einiges erwarten. Passend zu Allerheiligen haben sich die jungen Leute mit dem Thema Tod auseinandergesetzt; daraus wurde ein ausgesprochen spannendes Programm mit szenischen Elementen. Zu hören sind Hugo Distlers „Totentanz“, ein Lamento von Jakob Guglhör, Leonard Lechners „Sprüche vom Leben und Tod“, Elgars „Death on the Hills“ und das Requiem von Peter Cornelius. Neu gegründete Chöre haben einen Vorteil: Die Sänger sind unglaublich motiviert. Schon allein deshalb darf man vom Bayerischen Landesjugendchor einiges erwarten. Passend zu Allerheiligen haben sich die jungen Leute mit dem Thema Tod auseinandergesetzt; daraus wurde ein ausgesprochen spannendes Programm mit szenischen Elementen. Zu hören sind Hugo Distlers „Totentanz“, ein Lamento von Jakob Guglhör, Leonard Lechners „Sprüche vom Leben und Tod“, Elgars „Death on the Hills“ und das Requiem von Peter Cornelius.

Christuskirche, Dom-Pedro-Platz 5, Sonntag 18 Uhr, Eintr.: 18/10 Euro, Tel. 08342/951860

... eine Halloween-Party

Echte Monster fürchtet sich vor gar nichts. Natürlich auch nicht davor, sich im Labyrinth zu verlaufen und nie wieder nach Hause zu finden. Und so irren und wirren sie auf der großen Halloween-Party am Freitagabend durch das Maisfeld von Forst Kasten und gruseln sich dann doch ein bisschen bei all den Schreckensgestalten, die ihnen auf den verschlungenen Wegen begegnen. Deshalb ist der Teil, in dem die bösen Geister hausen, auch nur für Erwachsene zugänglich, die Kleinen vergnügen sich mit den lieben Gespenstern. Und nach dem großen Schaudern wird am Lagerfeuer und an der beheizten Hexenbar gefeiert.

Zwischen Neuried und Gauting beim Forsthaus Kasten, Freitag, ab 18 Uhr, Eintr.: 8 Euro

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