Besondere Ehre für Ali Mitgutsch: Der König des Wimmelbuchs bekommt einen eigenen Platz in München
Fast wie in seinen so beliebten Wimmelbüchern muss man den baldigen Ali-Mitgutsch-Platz in der Maxvorstadt auch erstmal gut suchen. Es ist ein kleines begrüntes Dreieck, dort, wo die Barer Straße in die Nordendstraße mündet.
Neu in der Maxvorstadt: Der Ali-Mitgutsch-Platz
Ein paar Bäume, ein paar Bänke auf dem Bürgersteig zum Straßengrün gerichtet – bei der Wimmeligkeit ist jedenfalls noch etwas Luft nach oben, vielleicht hilft da der neue Name etwas nach.
Es sei eine der höchsten Ehrungen, die sie posthum vergeben könne, schreibt die Stadt in einer Mitteilung. Nun trägt die "platzähnliche Fläche", wie sie in schönstem Beamtendeutsch heißt, schon bald den neuen Namen Ali-Mitgutsch-Platz.

Alfons "Ali" Mitgutsch wohnte laut Stadt ganz unmittelbar in der Nähe des Platzes. Für seine Wimmelbücher, die er in seinem ganz eigenen Stil gestaltete und die auch heute noch bei Kindern (und Erwachsenen) beliebt sind, erhielt der bereits 1969 den Deutschen Jugendbuchpreis, 2003 wurde er außerdem mit dem Schwabinger Kunstpreis geehrt und 2018 mit dem Verdienstkreuz am Bande der Bundesrepublik Deutschland.
Mitgutsch habe "das kulturelle Leben Münchens nachhaltig geprägt", so der Stadtrat zu seinem Beschluss, ihm nun diesen Platz zu widmen.
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